Konditions-Problem: Rapid tauscht Fitness-Coach aus

Rapid hat ein Problem mit der Fitness. Damit den Hütteldorfern nach der Pause nicht die Luft ausgeht, holen sie einen Fitness-Coach zurück.
Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten – zum Leidwesen von Rapid. Denn der Leistungs-Abfall nach der Pause ist bei den Grün-Weißen dramatisch. Die Statistik zeigt: Würden die Spiele nach dem Pausenpfiff vorbei sein, hätten die Hütteldorfer 24 Punkte auf dem Konto und würden Punktegleich mit Leader Salzburg und Verfolger St. Pölten auf Rang drei liegen. Die traurige Bilanz nach 90 Minuten: 16 Punkte und Platz acht. Jetzt reagieren die Klub-Bosse und tauschen den Fitness-Coach aus.

Fix: Toni Beretzki, bisher für die Fitness der Spieler verantwortlich, wird endgültig degradiert. Der Ex-ÖSV-Trainer, der unter Didi Kühbauer schon bei der Admira tätig war, wollte den Spielern vor allem Kraft antrainieren. Seine Methoden brachten aber offenbar wenig Erfolg. Seit dem 0:0 gegen den WAC im August durfte er sich nur noch um "Strukturen und Nachwuchs" kümmern. Für ihn übernimmt Alex Steinbichler, der bereits unter Zoran Barisic Fitness-Coach bei Rapid war und zuletzt für Rapid II zuständig war. Ob mit einem Schwenk zum Fokus auf Schnelligkeit und Spritzigkeit – wie bereits von Ex-Coach Goran Djuricin gefordert – der Einbruch nach der Pause Geschichte ist, bleibt abzuwarten.

Beretzki, der neben Hermann Maier und Stephan Eberharter auch Bode Miller, Spartak Moskau und Salzburg trainierte, soll den Rapidlern erhalten bleiben. "Toni hat großes Wissen", meint Sportchef Fredy Bickel im "Kurier". "Er könnte uns im Nachwuchs helfen. Ob er das will, muss er selbst entscheiden." (heute.at)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.



Nav-Account heute.at Time| Akt:
WienNewsSportFußballBundesligaSK Rapid WienDietmar Kühbauer

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen