"Kopflos! Schande!" Ski-Star Kristoffersen tobt

Kristoffersen: "Das war lebensgefährlich."
Kristoffersen: "Das war lebensgefährlich."Gepa
Henrik Kristoffersen kommt nicht in Schwung. Noch mehr ärgern den Norweger die schweren Stürzen in Adelboden. Er watscht die Veranstalter ab. 

Henrik Kristoffersen ist nicht als Strahlemann im Ski-Weltcup bekannt. Adelboden verließ der erfolgsverwöhnte Norweger aber mit besonders finsterer Miene. "Vielleicht muss ich ein Bier trinken", meinte er nach den Plätzten 27 und neun etwas ratlos. 

Kristoffersen: "Das ist lebensgefährlich"

Mit seinem Saisonstart ist der 26-Jährige alles andere als zufrieden. "Ich weiß nicht, warum es nicht läuft. In den letzten sieben Jahren habe ich so viel gewonnen. Im Training stimmt es ganz gut im Slalom. Aber es ist nicht optimal, wenn es im Training läuft und im Rennen nicht."

Mehr als seine eigene Leistung ärgerten Kristoffersen aber die schweren Stürze am Chuenisbärgli. Seine Teamkollegen Lucas Braathen (Saison-Aus wegen Seitenbandverletzung), Atle Lie McGrath (mehrere Wochen Pause wegen Bänderdehnung) und auch US-Athlet Tommy Ford (Nacken-, Kopf- und Knieverletzung) stürzten schwer im Riesentorlauf und verletzten sich dabei schwer.

"Komplett kopflos" kritisierte Kristoffersen die Kurssetzung beim norwegischen Sender "TV2". Die Fahrer seien zu schnell in den berüchtigten steilen Schlusshang geschickt worden. "Wenn der Schnee dann noch so aggressiv ist, ist das lebensgefährlich", tobte Kristoffersen. "Das ist echt eine Schande, weil es unnötig ist."

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