Korruption? So reagiert Verband auf Messi-Kritik

Lionel Messi erhebt bei der Copa America schwere Vorwürfe gegen den Verband. Gibt es eine Verschwörung gegen den Argentinier? Jetzt folgt der Konter.

Heftiger Streit bei der Copa America! Lionel Messi flog bei Argentiniens 2:1 im Spiel um Platz drei gegen Chile mit Rot vom Platz, witterte im Anschluss eine Verschwörung und unterstellte Südamerikas Verband CONMEBOL Korruption. Der wehrt sich jetzt gegen die Vorwürfe.

"Vielleicht war der Platzverweis gegen mich ja von oben gesteuert", meinte Messi konkret nach dem Spiel. Die Medaille für den dritten Platz nahm er nicht an. Begründung: "Ich finde, dass wir nicht Teil dieser Korruption sein sollten. Wir sollten das nicht noch unterstützen, all diese Respektlosigkeiten gegenüber uns. Sie haben uns schon das Finale weggenommen. Ich hoffe, dass Peru im Finale gegen Brasilien nicht auch noch benachteiligt wird, aber ich bezweifle es. Dieser Pokal ist für die Brasilianer bestimmt."

Der Verband reagiert nun scharf auf die Vorwürfe. In einem Statement auf Twitter ist von "nicht akzeptierbaren" Aussagen die Rede. "Im Fußball verliert und gewinnt man manchmal und das Ergebnis zu akzeptieren ist eine der fundamentalen Säulen des Fair Plays. Gleiches gilt für Schiedsrichterentscheidungen, die menschlich sind und niemals perfekt sein werden."

Zu den Korruptionsvorwürfen meint die CONMEBOL: "Es ist völlig inakzeptabel, dass ein Wettbewerb, an dem zwölf Nationen teilnehmen, durch solch unbegründete Anschuldigungen in ein falsches Licht gestellt wird. Die Wahrheit wird hier falsch dargestellt und die Integrität der Copa America infrage gestellt." Messis Äußerungen zeigen "einen Mangel an Respekt gegenüber dem Wettbewerb, allen beteiligten Fußballern und den Hunderten von Angestellten der CONMEBOL."

(red)

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