Kostet der Sprunganzug Schlierenzauer die WM?

Bild: GEPA-pictures.com
Am Mittwoch wird in Seefeld die nordische Ski-WM eröffnet. Gregor Schlierenzauer muss nach einer Disqualifikation um sein Ticket bangen.

Zwölf WM-Medaillen hat Gregor Schlierenzauer in seiner einzigartigen Karriere bereits gewonnen. Eine 13. wird vermutlich – zumindest heuer – nicht dazukommen.

Der 29-Jährige verpasste in Willingen (D) die letzte Chance, sich für die Titelkämpfe in Seefeld (20. Februar bis 3. März) aufzudrängen. Schlierenzauer wurde bei der Generalprobe disqualifiziert – und zwar vor dem ersten Durchgang. Begründung: Der Sprung-Anzug entsprach nicht dem Regulativ.

Schlierenzauer hat somit in dieser Saison einen zwölften Platz als bestes Einzel-Resultat stehen. Geholt hat er ihn im November in Ruka (Fin).

Bis Montag muss der ÖSV den Sechs-Mann-Kader für die Weltmeisterschaft nominieren. Mit Schlierenzauer, Jan Hörl und Manuel Fettner gelten als Wackelkandidaten.

Fix dabei ist Stefan Kraft, der in Willingen als bester rot-weiß-roter Adler auf Rang zehn sprang. Daniel Huber wurde Zwölfter. Philipp Aschenwald fiel im Finale vom neunten auf den 17. Rang zurück. Weltcup-Punkte holten auch Michael Hayböck (20.) und Manuel Fettner (28.). Jan Hörl verpasste als 42. die Entscheidung

Den Sieg holte sich einmal mehr Ryoyu Kobayashi. Der Japaner gewann zum elften Mal in dieser Saison. Zweiter: Markus Eisenbichler (D) vor Piotr Zyla (Pol). (red)

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