Aufregung in Wieden

"Kot und Urin" – Fremde sorgen für Chaos in Gemeindebau

Ekelerregende Zustände lassen Gemeindebau-Bewohner in Wieden schaudern. Unbekannte bewohnen und verdrecken regelmäßig das Stiegenhaus.
Justine Gull
23.01.2026, 17:51
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Horror-Zustände in Wiener Gemeindebau sorgen für Aufsehen! In Wieden kämpfen Bewohner mit schwierigen Umständen. Der Grund: Das Stiegenhaus soll sich zu einem beliebten Abhäng-Spot für "Obdachlose und Junkies" entwickelt haben, wie es die Betroffenen selbst formulieren. "Sie konsumieren und verkaufen. Ältere Bewohner und Frauen trauen sich nicht mehr aus dem Haus", so eine Bewohnerin im "Heute"-Talk.

Doch nicht nur die Angst geht um. Kot und Urin lösen zudem Ekel aus. "Das Problem ist die Haustür, da man sie einfach aufbrechen kann", schildert die Wienerin. Sogar die Polizei wurde wegen der Beschädigung des Öfteren eingeschaltet.

Bereits im Mai letzten Jahres sollen sich die Bewohner formiert und eine Unterschriftenliste angefertigt haben, um neue Türen anzufordern.

"Nehmen die Situation ernst"

Auf "Heute"-Nachfrage gab die Pressestelle von Wiener Wohnen ein Statement zu der Lage ab. "Wir verstehen, dass es für Bewohner sehr beunruhigend ist, wenn sich wiederholt hausfremde Personen in Stiegenhäusern aufhalten", erklärt die Pressesprecherin. Immer wieder werde darauf hingewiesen, dass die Stiegenhaustüren geschlossen zu halten sind. Zudem wurden Wohnpartner sowie die Grätzlpolizei eingebunden.

Es kann dazu kommen, dass Unbefugte sich durch wiederholtes Anläuten bei Gegensprechanlagen Zutritt verschaffen. In diesem Fall ist das Problem jedoch – wie die Bewohner bemerkt haben – das gewaltsame Aufdrücken oder Eintreten der Türen und die Manipulation oder das Verkleben der Schlösser. Daher werden jetzt bauliche und technische Maßnahmen – etwa ein breiterer Gehflügel – geprüft und Angebote eingeholt, um dem Schrecken möglichst ein Ende zu setzen.

"Unabhängig davon werden Schäden und Gebrechen an Stiegenhaustüren laufend und ehestmöglich instandgesetzt", so die Pressesprecherin. Ob sich die Bewohner bald wieder in Sicherheit fühlen können, bleibt jedoch noch offen.

{title && {title} } Gul, {title && {title} } 23.01.2026, 17:51
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