In der Hauptstadt Niederösterreichs ist die KPÖ zukünftig im Stadtparlament vertreten, teilte die KPÖ in einer Aussenung mit. "St. Pölten ist die fünfte Landeshauptstadt, in der die KPÖ in den Gemeinderat einzieht. Auf Graz und Linz folgten Salzburg 2019 und Innsbruck 2024", sagt der KPÖ-Bundessprecher Tobias Schweiger: "Wir freuen uns sehr für Max Zirngast und sein Team. Viele Aktivistinnen und Aktivisten auch aus anderen Bundesländern haben vor Ort bei Infoständen und Haustürgesprächen unterstützt."
"Auch mit einem oder zwei Mandaten kann man im Gemeinderat etwas erreichen – dann, wenn wir das Bündnis mit der Bevölkerung suchen und gemeinsam Druck machen", sagt Spitzenkandidat Max Zirngast. Die KPÖ wird dem Bürgermeister genau auf die Finger schauen und dafür sorgen, dass soziale Anliegen Gehör finden. "Egal wie die Mehrheiten aussehen: Wir werden unbequem sein und Druck für soziale Politik machen", betont Zirngast. "Damit die Menschen in St. Pölten wieder eine starke Stimme im Gemeinderat haben."
Die KPÖ verfolgt den Weg, in Städten und Gemeinden Wurzeln zu schlagen. Das Ziel ist ein Aufbau von unten. "In Österreich genehmigen sich die etablierten Parteien höhere Förderungen als irgendwo sonst in Europa. Neue Parteien haben es dadurch schwerer, außer sie haben Millionäre als Sponsoren. Wir gehen den aufrechten Weg und probieren den Ausbau von unten", so Bundessprecher Schweiger weiter: "Das Ziel ist es, viele Menschen an der Basis einzubinden und wieder Vertrauen bei jenen zu schaffen, die von den großen Parteien enttäuscht worden sind. Wir können Menschen von einer sozialen Politik überzeugen und wieder Mehrheiten im Interesse der arbeitenden Mehrheit zu schaffen."