Showdown in St. Pölten

Wahl läuft! Spitzenkandidaten gaben ihre Stimme ab

Heute geht es um viel – die Wahl läuft. Auch Bürgermeister Stadler gab seine Stimme ab: "Eine Stadt, in der man alles gut unter einen Hut bringt."
Niederösterreich Heute
25.01.2026, 12:25
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"Heute geht es um viel. Auch wenn der Nebel heute früh über unserer Stadt liegt – klar ist, worum es geht: um St. Pölten, um unsere Zukunft und um die Frage, wie wir morgen zusammenleben wollen", so St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) im Zuge seiner Stimmabgabe via Facebook.

"Ich habe soeben meine Stimme abgegeben und bin überzeugt: Demokratie lebt davon, dass wir mitmachen und Verantwortung übernehmen. Ich freue mich über jede Stimme, die mein Team und mich auf unserem Weg unterstützt – für Stabilität, für Fortschritt und für eine Stadt, die auch in herausfordernden Zeiten verlässlich bleibt. Eine Stadt, in der man alles gut unter einen Hut bringt", so der Stadtchef weiter.

Sein Dank gelte auch den Wahlbeisitzern, die heute dafür sorgen, dass diese Wahl "fair und geordnet abläuft".

"Ich bin sehr zuversichtlich"

FPÖ-Spitzenkandidat Martin Antauer war um 10 Uhr mit Partnerin wählen – in Sprengel 34: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis einfahren werden und sich viele St. Pöltner für eine freiheitliche Politik entscheiden, bei der die St. Pöltner Bürger, Sicherheit und soziale Gerechtigkeit und nicht teure Prestigeprojekte im Mittelpunkt stehen."

"Stimme für frischen Wind"

Auch ÖVP-Spitzenkandidat Florian Krumböck gab in Wahsprengel 56 seine Stimme ab: "Stimme für frischen Wind abgegeben."

"Gehe zuversichtlich in den Wahltag"

NEOS-Spitzenkandidat Bernd Pinzer zu Ihrer Verwendung sagte: "Ich gehe zuversichtlich in den Wahltag. Wir NEOS haben einen engagierten, ehrlichen Wahlkampf geführt und dabei bewusst auch unbequeme Wahrheiten angesprochen – allen voran den wachsenden Schuldenberg unserer Stadt. Der große Zuspruch auf der Straße hat uns gezeigt: Viele Menschen wollen Veränderung. Die muss man aber auch am Stimmzettel ankreuzen. Es liegt an den Wählerinnen und Wählern, welchen Weg St. Pölten in den kommenden fünf Jahren einschlägt. Jede einzelne Stimme für NEOS zählt und wird darüber entscheiden, ob wir der Stadtregierung konsequent auf die Finger schauen können."

KPÖ-Spitzenkandidat Max Zirngast hat heute bereits um 7 Uhr früh im Rathaus von St. Pölten seine Stimme bei der Gemeinderatswahl abgegeben. Bei der Stimmabgabe betonte Zirngast die Bedeutung einer starken sozialen Opposition im Gemeinderat. „Im Gemeinderat braucht es eine starke Stimme, die Druck macht für eine soziale Politik. Wir versprechen, dass wir das sein werden. Aber wir brauchen jede Stimme, damit wir in den Gemeinderat einziehen,” so Zirngast.

Niedrige Wahlbeteiligung als Alarmsignal

Die zuletzt niedrige Wahlbeteiligung von nur 56 Prozent in St. Pölten sei ein ernstes Warnsignal für die Demokratie. "Wenn sich so viele Menschen von Wahlen abwenden, dann liegt das auch daran, dass sich Parteien von den Menschen entfernen und sich zu wenig um ihre Alltagssorgen bemühen," kritisiert Zirngast. Die KPÖ trete an, um genau dieser Entwicklung entgegenzutreten. Mit konsequentem Einsatz für soziale Anliegen, leistbares Wohnen und Transparenz will man Politik wieder glaubwürdig machen. "Politik muss die Probleme der Menschen ernst nehmen und im Alltag spürbar helfen", so Zirngast.

"Werde dem Bürgermeister auf die Finger schauen"

Sollte die KPÖ den Einzug in den Gemeinderat schaffen, kündigt Zirngast an: „Ich werde dem Bürgermeister auf die Finger schauen und die Themen der Menschen konsequent in den Gemeinderat tragen. Dabei werden wir vor allem auch das Bündnis mit der Bevölkerung suchen.”

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 25.01.2026, 14:27, 25.01.2026, 12:25
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