Es kriselt

Krach im Team – Red Bull wegen Verstappen verärgert

Das Verhältnis zwischen Red Bull Racing und Star Max Verstappen ist angespannt. Im Bullen-Stall soll die Verärgerung jedenfalls groß sein.
Sport Heute
07.07.2026, 21:23
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Max Verstappen und seine Zukunft beschäftigen die Formel-1-Welt weiterhin. Was macht der Niederländer in der nächsten Saison? Diese Frage sorgt für heftige Spekulationen im Fahrerlager. Dabei ist eigentlich alles ausgemacht, besitzt Verstappen einen bis 2028 laufenden Vertrag. Doch Ausstiegsklauseln ermöglichen es dem Niederländer, seinen aktuellen Rennstall zu verlassen.

Konkret greift eine dieser Ausstiegsklauseln, sollte Verstappen während der Sommerpause nicht zumindest Zweiter oder Dritter der Fahrer-Weltmeisterschaft sein. Beides ist für den Niederländer aktuell ohnehin nicht einmal rechnerisch mehr möglich. Das heißt: Die Ausstiegsklausel wird schlagend und Verstappen könnte aus seinem Kontrakt aussteigen – sofern er das auch will und diese Klausel auch tatsächlich zieht.

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Greift die Verstappen-Klausel?

Eigentlich betonte der 28-Jährige ja stets, glücklich bei Red Bull zu sein. Doch die Leistungen der letzten Wochen hatten den Star-Fahrer wohl zum Nachdenken gebracht. Ein Abflug im Qualifying von Spielberg, ein heftiger Crash jüngst im Grand Prix von Großbritannien, dazu laut artikulierter Ärger des Star-Fahrers über die Abstimmung in Silverstone und der offen geäußerte Wunsch, aus der Boxengasse zu starten, das Setup komplett über den Haufen zu werfen. Red Bull ging nicht darauf ein und Verstappen landete im Reifenstapel. Da hatte Verstappen laut am Boxenfunk geschimpft. Die Frustration der letzten Wochen konnte Platz zwei beim Bullen-Heimspiel in der Obersteiermark nur bedingt wettmachen.

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Über all dem schwebt eben die Vertragskonstellation. Die Red-Bull-Spitze rund um die Eigentümer Chalerm Yoovidhya und Mark Mateschitz, sowie Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sollen jüngst versucht haben, Verstappen die Vertragsklausel abzukaufen. Acht Millionen Euro standen im Raum, die Verstappen-Seite lehnte ab. Gerüchten zufolge wolle sich der Niederländer seine Perspektiven offen halten. Mercedes steht als möglicher Interessent im Raum, konkreter war zuletzt ein mögliches McLaren-Engagement geworden, dies bleibt aber nur Spekulation.

Red Bull plötzlich verärgert

All das sorgt für Unruhe im Team. Und das passt Red Bull so gar nicht, wie "De Limburger" aus den Niederlanden, stets besonders gut informiert, wenn es um das Verstappen-Lager geht, berichtet. Red Bull wiederum hatte eigentlich stets versucht, seinen Star-Fahrer so glücklich wie möglich zu machen und ihm beinahe jeden Wunsch zu erfüllen. Doch nun fehlt das Bekenntnis des Vierfach-Weltmeisters, 2027 bei Red Bull zu fahren. Und genau dieser Umstand verärgert den Red-Bull-Rennstall. Die sollen nämlich nach all den gemeinsamen Jahren – Verstappen kam 2015 beim Schwesternteam Toro Rosso in die Formel 1 – auf mehr Loyalität des Star-Fahrers gehofft haben. Der Star-Fahrer habe Hunderte Millionen Euro verdient, nun solle er Dankbarkeit zeigen.

Das Problem, das über allem schwebt: Der Star-Pilot könne seinen Abschied erst im Oktober bekannt geben, bis dahin müsste das Red-Bull-Team abwarten. Dann wäre es womöglich auch zu spät, um hochkarätigen Ersatz zu holen. Und das bereitet den Bullen-Bossen Kopfzerbrechen. Auf der anderen Seite will Verstappen wohl Entwicklungsschritte seines Bullen-Teams sehen, dass es in die richtige Richtung geht. Die Stimmung bleibt jedenfalls angespannt.

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