Ferrari-Star Charles Leclerc holt sich in Silverstone den Sieg – nachdem in einer turbulenten Schlussphase sowohl Max Verstappen crasht, als auch Kimi Antonelli Probleme mit seinem Boliden bekommt. Ganz zur Freude von Lokalmatador George Russell. Der Brite profitiert nach dem Verstappen-Unfall vom Safety Car und landet auf dem zweiten Platz, Lewis Hamilton wurde Dritter.
Es ist der erste Sieg von Leclerc seit fast zwei Jahren – und damit gleichbedeutend sein erster Saisonsieg. Zu den Siegern des Tages zählten aber auch Russell und Hamilton: Beide profitierten von den neuerlichen Problemen von Antonelli und machten einigen Boden auf WM-Spitzenreiter im Silberpfeil gut. In der WM-Wertung rückt Russell nun auf 25 Punkte an Antonelli heran, Hamilton ist weitere sieben Zähler von der Spitze entfernt.
Max Verstappen lag bis fünf Runden vor Schluss auf Podestkurs, flog dann aber ab und schied aus. Am Funk wütete der Niederländer über seinen Boliden. Und auch WM-Leader Kimi Antonelli war wieder einmal im Pech. Zehn Runden vor dem Ende lag der Mercedes-Star an zweiter Stelle und hätte sich wohl noch den Sieg geholt – dann streikte aber plötzlich sein Bolide.
Der Italiener und sein Team versuchten das Problem zu beheben – der 19-Jährige wurde zur Box geholt. Allerdings vergebens: Keine der Anpassungen griff. Schlussendlich landete der Youngster nur auf dem 16. Platz.
Sieger Leclerc landete nach den schwierigen vergangenen Wochen endlich den Befreiungsschlag. "Das Ende war vielleicht nicht so, wie wir es alle gern gehabt hätten. Ich bin einfach nur glücklich. Nach Monaco war das Gefühl nicht mehr da. Es war schwierig. Österreich war auch nicht super. Ich hoffe, dass ich dieses Momentum jetzt weitertragen kann", zeigte sich der Monegasse im Interview sichtlich erleichtert.