Die Bundesliga-Saison 2017/18 verlief für die Austria-Fans enttäuschend. Mit Platz sechs nach 31 Runden ist der Europacup nicht mehr in Reichweite, gleichzeitig kostete das Stadion-Projekt am Verteilerkreis jede Menge Geld. Wie sieht die finanzielle Zukunft der Violetten aus? AG-Vorstand Markus Kraetschmer klärt auf.
Top-3-Budget
"Fakt ist, dass wir auch für die kommende Saison kaufmännisch vorsichtig ein 27 Millionen-Euro-Budget geplant haben", erklärt der Finanzchef. Er versichert: "Wir werden aber auf jeden Fall, wie schon in der aktuellen Saison, wieder ein Top-3-Budget auf die Beine stellen. Entscheidend ist, dass wir damit sehr effizient und effektiv arbeiten."
Stadion reicht nicht
Kraetschmer versteht Fans und Kritiker, die meinen, dass mit den finanziellen Möglichkeiten mehr sportlicher Erfolg herausschauen müsste. Er sehe seine Aufgabe primär darin, finanzielle Möglichkeiten für den Sport zu Verfügung zu stellen: "Dafür werden wir in Zukunft vor allem auch mit dem neuen Stadion zusätzliche Einnahmequellen generieren, die wir in unsere erste Mannschaft investieren können. Das Stadion alleine wird aber nicht ausreichen, damit sportlich alles gut wird."
(heute.at)