Krankl wirft Kühbauer Charakterlosigkeit vor

Rapid hat seinen neuen Trainer gefunden! Didi Kühbauer wechselt von Sensationsteam St. Pölten nach Hütteldorf. Für Hans Krankl nicht nachvollziehbar.

Am Dienstag (ab 13 Uhr, im Live-Ticker) wird Didi Kühbauer als neuer Trainer von Rapid vorgestellt. Nach den turbulenten letzten Wochen mit Protesten des Rapid-Anhangs gegen den am Samstag entlassenen Goran Djuricin könnte "Fan-Liebling" Kühbauer für Ruhe im Klub sorgen.

Nach Meinung von Hans Krankl hätte der 47-Jährige den Trainerjob in Wien-Hütteldorf nicht annehmen dürfen. "Wenn Kühbauer Charakter hat, darf er bei Rapid nicht mehr Trainer werden. Sie haben ihn zwei Mal weggeschickt", erklärte das grün-weiße Urgestein bei Sky, als die Rapid-Entscheidung noch nicht offiziell war, fügte aber hinzu: "ich wünsche es ihm aber."

Kühbauer war 2016 als Nachfolger von Mike Büskens im Gespräch, damals wurde es Damir Canadi und galt auch als aussichtsreicher Kandidat auf dessen Nachfolge im April 2017. Da übernahm Djuricin.

Krankl kritisiert Kader

Der 65-Jährige ist sich allerdings nicht sicher, ob Kühbauer viel beim Rekordmeister bewirken kann. "Die Mannschaft ist Mittelmaß. Sie könnte besser dastehen, spielt aber nur mittelmäßig." Das liege vor allem auch an den Sommer-Neuzugängen. "Die Transfers waren nicht sehr gut, einige waren Mittelmaß", nahm Krankl auch Sport-Boss Fredy Bickel in die Pflicht.

"Rapid kann gegen den Abstieg spielen, aber Rapid darf niemals Mittelmaß sein. Das ist eine Beleidigung und die größte Strafe für diesen Verein", polterte das grün-weiße Urgestein, der den typischen Rapid-Geist zerbrechen sieht. "Es gibt keine Rapid-Familie mehr. Weil fast kein Rapidler mehr dabei ist. Helge Payer ist der einzige Rapidler. Sonst sehe ich keinen ehemaligen Spieler, der im Verein tätig ist." Mit Kühbauer kommt nun einer zurück. (Heute Sport)

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