Am Mittwoch stürzte ÖSV-Ass Cornelia Hütter im Riesenslalom-Training auf der Reiteralm. Dabei verletzte sie sich am linken Knie.
Eine MRT-Untersuchung in Altenmarkt bestätigte die schlimme Befürchtung: Riss des vorderen Kreuzbandes. Die Steirerin wird noch am Donnerstagvormittag von Dr. Jürgen Mandl in Graz operiert.
"Sicher ist die Diagnose sehr ernüchternd für mich und es ist schwer, dafür Worte zu finden. Ich muss es jetzt so nehmen wie es ist und werde mich der Herausforderung stellen. Für mich heißt es nun weiterkämpfen und meine Ziele vor Augen behalten", sagt die 27-jährige Speed-Spezialistin.
Besonders bitter: Hütter hatte Anfang Februar bekanntgegeben, dass sie aus Rücksicht auf ihren Körper in der aktuellen Weltcup-Saison keine Rennen mehr absolvieren werde.
Vor knapp einem Jahr hatte sich Hütter beim Weltcupfinale in Soldeu (AND) einen Kreuzband- und Innenmeniskusriss sowie eine Innenbandverletzung zugezogen.