Österreichs Wintersport-Star verpasste den zweiten Abfahrts-Erfolg in Serie. Kriechmayr landete beim Weltcupfinale in Kvitfjell auf dem dritten Rang und holte damit sein 42. Weltcup-Stockerl. Allerdings hatte der Oberösterreicher deutliche sechs Zehntelsekunden Rückstand auf Sieger Dominik Paris.
Der Südtiroler hatte einen Sensationslauf erwischt, mit 1:45,37 Minuten eine klare Bestzeit aufgestellt, Kriechmayr zunächst auf Rang zwei verdrängt. Der Schweizer Dreifach-Olympiasieger Franjo von Allmen fuhr noch auf Platz zwei (+0,19), Kriechmayr blieb der dritte Rang – ein starker Abschluss der Abfahrtssaison.
Die kleine Kristallkugel geht derweil an Marco Odermatt, das stand schon vor dem Rennen fest. Der Ski-Dominator konnte sich deshalb Platz sieben und 92 Hundertstelsekunden Rückstand erlauben. Er hat auch bereits die große Kristallkugel und die Super-G-Wertung für sich entschieden.
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Als zweitbester Österreicher belegte Daniel Hemetsberger den neunten Rang (+1,14), Raphael Haaser holte als 15. (+1,69) noch Punkte. Marco Schwarz, als 500-Punkte-Fahrer am Start, hatte 3,32 Sekunden Rückstand und wurde 23.
Beim Weltcupfinale dürfen nur die Top-25 plus Junioren-Weltmeister und Olympiasieger an den Start gehen, die Abfahrt bei der Junioren-WM war aber abgesagt worden. Nur die Top 15 erhalten Weltcuppunkte.