Vor Küste Sri Lankas

Kriegsschiff gesunken – mehrere Leichen entdeckt

Vor Sri Lanka ist am Mittwoch die iranische Fregatte "IRIS Dena" gesunken. Mehrere Tote wurden geborgen, 148 Matrosen gelten weiterhin als vermisst.
Newsdesk Heute
04.03.2026, 14:15
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Ein mysteriöser Untergang sorgt derzeit für Aufregung im Indischen Ozean. Vor der Küste Sri Lankas ist am Mittwoch die iranische Fregatte "IRIS Dena" gesunken. Laut srilankischer Marine ereignete sich das Unglück rund 40 Kilometer südlich der Insel.

Das Kriegsschiff hatte mit insgesamt 180 Besatzungsmitgliedern an Bord am frühen Morgen einen Notruf abgesetzt, sagte Außenminister Vijitha Herath im Parlament. Als Rettungsboote eintrafen, war die Fregatte bereits vollständig untergegangen. Auf dem Meer war nur noch eine große Ölspur zu sehen.

32 Menschen überlebten

Mehrere Leichen wurden laut Marinesprecher Buddhika Sampath geborgen. 32 iranische Matrosen konnten gerettet werden und kamen in ein Krankenhaus. Nach 148 weiteren Besatzungsmitgliedern wird weiterhin gesucht. Zwei Marineschiffe und ein Flugzeug beteiligen sich an der großangelegten Suchaktion.

Über die Ursache des Untergangs gibt es bisher nur Hinweise. Überlebende berichteten von einer Explosion an Bord kurz vor dem Sinken. Die "IRIS Dena" hatte zuvor an einer Militärübung im indischen Hafen Visakhapatnam teilgenommen.

Hintergründe völlig unklar

Der Vorfall ereignet sich in einer ohnehin extrem angespannten Lage im Nahen Osten. Erst wenige Tage zuvor hatten die USA und Israel massive Luftangriffe gegen den Iran gestartet. Teheran reagierte darauf mit Angriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

Ob der Untergang der Fregatte mit dem Konflikt zusammenhängt, ist derzeit völlig unklar. Auf entsprechende Fragen aus der Opposition gab die Regierung in Colombo vorerst keine Antwort.

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