Deutsche Krisen-Sitzung! Neuer 50 Minuten zu spät

Deutschlands Torhüter Manuel Neuer lässt Journalisten fast eine Stunde warten. Grund: eine dringende Krisensitzung, die länger gedauert hat.

Ungewohnte Situation für die erfolgsverwöhnten Deutschen. Nach der 0:1 Niederlage gegen Mexiko herrscht Ausnahmezustand im DFB-Lager. Was ist schief gelaufen? Was haben wir falsch gemacht? In welchen Bereichen müssen wir uns dringend verbessern? Um Antworten auf diese oder ähnliche Fragen zu finden, hielt der (Noch-)Weltmeister eine Krisensitzung ab.

Krisensitzung

Zu welchem Entschluss die Deutschen kam, ist nicht geklärt. Allerdings ließ Manuel Neuer die Journalisten auf der Pressekonferenz ganze 50 Minuten auf sich warten. "Sorry, dass wir zu spät gekommen sind. Wir hatten noch eine Sitzung, die länger gedauert hat. Es war ein Wachrüttler", so der Torwart von Bayern München.

"Wir haben viel darüber gesprochen, was wir besser machen müssen. Neben dem, was geschrieben wurde, sind wir selbst unsere schärfsten Kritiker. Wir sind sauer auf uns selbst und enttäuscht von dem, was wir gegen Mexiko auf dem Platz gezeigt haben" führte der 32-Jährige fort.

Wer ist Schuld?

Für Neuer ist klar, dass das komplette Team Schuld an der Niederlage trägt. "Ich sehe alle in der Verantwortung. Gerade die Spieler, die auf dem Platz standen. Wir haben viele erfahrene Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen und müssen."

Kommenden Samstag kommt es bereits zum "Endspiel" gegen Schweden. Bei einer Niederlage wäre das Aus in der Gruppenphase wohl nicht mehr zu verhindern.

(Heute Sport)

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