Kristoffersen: "Ich bin ein Mensch, nicht Superman"

Zehn Podestplätze, aber kein Sieg! Henrik Kristoffersen ist vor dem Kitz-Slalom geladen. "Heute" sprach mit ihm.

Henrik Kristoffersen steckt in einer emotionalen Zwickmühle. Zehn Mal stand er in der laufenden Saison am Podest, im Slalom sogar in jedem Rennen. Problem: Nie reichte es für den Sieg.

Hauptverantwortlich dafür ist Marcel Hirscher, der die letzten fünf Torläufe gewann. In Zagreb reagierte Kristoffersen auf eine neuerliche "Niederlage" mit einem bereits legendären Wutanfall. "Aber nicht, weil Marcel gewonnen hat, sondern weil ich wegen eines Fehlers verloren habe", stellt der Norweger im Gespräch mit "Heute" klar.

"Emotionen sind doch für einen Sportler ganz normal", verteidigt sich Kristoffersen. "Ich bin ein Mensch, nicht Superman."



Wendet sich in Kitz das Blatt?

Dennoch wäre es dem 23-Jähren nicht unrecht, den Spieß ausgerechnet in Kitzbühel umzudrehen. "Das ist der bekannteste Ski-Ort der Welt. Der Ganslernhang ist sehr schwierig, mit Wengen der schwierigste im ganzen Weltcup. Mir gefällt das", sagt Kristoffersen, der im Vorjahr ausschied, 2016 aber die Gams holte.

Im Kampf um die große Kristallkugel liegt Kristoffersen 174 Punkte hinter Dauerrivale Hirscher. "Es ist noch nichts entschieden, es gibt noch genug Rennen. Meine Saison ist richtig gut. Aber wenn Marcel jedes Mal gewinnt, wird es nicht leichter", weiß der Wahl-Salzburger.

Harmonie im Hubschrauber

Pikant: Beide Sportler werden von Red Bull unterstützt und kommen so in den Genuss, mit dem Firmen-Hubschrauber transportiert zu werden. Gemeinsam, versteht sich. "Ja, das kommt vor. Ich kann aber versichern, dass es an Bord freundlich zugeht", sagt Kristoffersen.

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