Kritik an "Bullen-Klubs": "Ist das wirklich erlaubt?"

Rosenborg Trondheim fordert Salzburg und Leipzig in der Europa League. Manager Rune Bratseth ist kein Freund von zwei "Bullen-Klubs" in der Gruppe.

Für einige Trondheim-Fans ist es wohl etwas verwirrend: In der Gruppenphase der Europa League trifft Rosenborg gleich zwei Mal auf einen Red-Bull-Klub. Am Donnerstag (18.55 Uhr) empfangen die Norweger Leipzig, am 25. Oktober gastieren sie in Salzburg. Manager Rune Bratseth äußert nun Kritik an der Konstellation.

Bratseths Bedenken



"Als ich die beiden Vereine mit RB vorne in unserer Gruppe gesehen habe, musste ich natürlich denken: Ist das erlaubt?", meint die Bremen-Legende. "Die Leute denken nach, wenn sie gegeneinander spielen und fragen, was passiert, wenn der vorletzte Spieltag ist und vielleicht brauchen beide einen Punkt?"

Keine Kooperation?

Allerdings sind die beiden "Bullen"-Klubs laut eigenen Angaben vollständig voneinander getrennt. Auch die UEFA gab ihren Seegen zur Europacup-Teilnahme im gleichen Bewerb. Für Bratseth kein Argument: "Es ist doch ganz klar, die arbeiten zusammen, anders kann man das nicht nennen. Von diesem Zusammenhang kommt man nicht weg."

Image und Moral



Der 57-Jährige sieht auch einen Image-Schaden für die Klubs: "Dass man überhaupt diesen Verdacht hat, dass da etwas passieren kann, das ist nicht gut - für die zwei Vereine." Außerdem meint er: "Wenn sie juristisch Recht haben, heißt es nicht, dass es richtig ist, moralisch. Vom Gefühl her ist es nicht gut." (heute.at)

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