Frösche wandern heuer früher

Kröten-Alarm – das sind die gefährlichsten Straßen

Die Kröten sind heuer besonders früh unterwegs – und überqueren jetzt massenhaft Straßen in Wien und Niederösterreich. Autofahrer müssen aufpassen.
Wien Heute
22.03.2026, 17:41
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Kaum klettern die Temperaturen nach oben, geht’s bei ihnen rund: Frösche und Kröten sind heuer besonders früh auf Wanderschaft. Was für die Amphibien lebenswichtig ist, wird für Autofahrer zur echten Herausforderung.

Der ÖAMTC warnt vor Rutsch- und Kollisionsgefahr. Denn die Tiere verlassen ihre Winterverstecke und machen sich in Scharen auf den Weg zu ihren Laichgewässern – und das quer über Straßen und Wege.

Diese Wiener Straßen sind besonders betroffen

Vor allem rund um Parks und Waldgebiete heißt es: Fuß vom Gas.

In Wien sind unter anderem folgende Hotspots bekannt:

  • Prater (2. Bezirk): Aspernallee Richtung Lusthaus
  • Hütteldorf (14. Bezirk): Amundsenstraße, Dehnepark, Sofienalpenstraße, Mauerbachstraße
  • Neuwaldegg (17. Bezirk): Exelbergstraße, Neuwaldegger Straße
  • Floridsdorf & Bisamberg (21. Bezirk): Senderstraße, Nordmanngasse, An der Schanze
  • Donaustadt (22. Bezirk): Kornblumenweg

Kröten wandern in Niederösterreich

Auch in Niederösterreich sind mehr als 80 Straßenabschnitte betroffen – etwa zwischen Stockerau und Tulln oder im Raum Purkersdorf.

Hotspots in NÖ:

  • Zwischen Stockerau und Tulln (S5)
  • Kirchberg am Wagram
  • Groisbach
  • Purkersdorf/Baunzen
  • Landesstraße zum Seehof in Lunz
  • L107 nach der Abzweigung von der Pielachstraße
  • im Bereich der Au am Leithagebirge
  • Zissersdorf bei Hauskirchen
  • L110 zwischen Plosdorf/Böheimkirchen und Furth

"Quaxi" hat Vorrang

Viele freiwillige Helfer sind unterwegs, um die kleinen Wanderer sicher über die Straße zu bringen. Mit Kübeln, Stirnlampen und jeder Menge Engagement retten sie tausende Amphibienleben. Wer selbst mithilft, sollte unbedingt eine Warnweste tragen.

Der ÖAMTC apelliert an alle Autofahrer, die typischen grünen Warnschilder mit dem Frosch ernst zu nehmen. Wer zu schnell fährt, gefährdet nicht nur die Tiere, sondern auch sich selbst.

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