stark verkürzt werden. Klaus Kröll platzte angesichts dessen der Kragen.
Die Ex-Aequo-Sieger Georg Streitberger und Kjetil Jansrud benötigten am "Olympiabakken" lediglich 1:05,72 Minuten für ihre Fahrt. Damit geht das Rennen als die kürzeste Weltcup-Abfahrt aller Zeiten in die Geschichte ein. Klaus Kröll übte deshalb gegenüber "Ö3" heftige Kritik an den Verantwortlichen der FIS: "Wir machen uns da den Sport schlecht. Das sehe ich nicht ein."
"Wenn so gefahren wird, wie heute, dann ist das für die Fisch. Zu einer Weltcup-Abfahrt gehört eine Länge dazu. So ist es ein Murks", schimpfte der Steirer, der am Freitag den 18. Platz belegte. Er erklärte zudem, dass selbst ein FIS-Rennen (2. Liga unter dem Weltcup) länger und anspruchsvoller sei.
Kröll vermutet, dass die FIS damit die Spannung im Kampf um den Gesamtweltcup bis zum Finale in Lenzerheide aufrechterhalten will. Bei einer Absage des Rennens wäre Marcel Hirscher gegenüber Aksel Lund Svindal klar im Vorteil gewesen: "Da wird politisch etwas entschieden, was sportlich keinen Wert hat."