Nach schwierigen Jahren, mehr als tausend Entlassungen und vor allem der Übernahme des Traditionsbetriebs KTM durch die indische Bajaj Mobility AG dringen Erfolgsmeldungen aus der Motorrad-Produktion.
Die Bajaj Mobility AG einen starken Start ins Jahr 2026. Der Konzern, zu dem eben auch KTM gehört, konnte den Motorrad-Absatz im ersten Quartal massiv steigern. Insgesamt wurden 40.332 Motorräder verkauft – das ist ein Plus von mehr als 125 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auch beim Umsatz zeigt die Kurve klar nach oben. Der Konzern setzte im ersten Quartal 331,3 Millionen Euro um. Besonders stark entwickelte sich das Motorradgeschäft: Der Umsatz mit KTM-, Husqvarna- und GASGAS-Bikes sprang auf 272,4 Millionen Euro. Damit wurde der Wert aus dem Vorjahr mehr als verdoppelt.
Für viele Fans der Marken ist das ein wichtiges Signal. Denn zuletzt hatte der Konzern mit Problemen zu kämpfen. Jetzt zeigen die Zahlen: Die eingeleiteten Spar- und Umbauprogramme greifen zumindest derzeit den Zahlen nach. Das Unternehmen spricht von einer deutlichen operativen Verbesserung.
Auch finanziell gibt es Entspannung. Die KTM AG konnte eine Refinanzierung über 550 Millionen Euro abschließen. Damit wurden bestehende Kredite zurückgezahlt und die finanzielle Basis gestärkt.
Gleichzeitig läuft die Restrukturierung weiter. Im ersten Quartal wurde ein Abbau von weiteren 500 Stellen eingeleitet. Betroffen sind vor allem Angestellte und das mittlere Management. Laut Unternehmen soll der Schritt sozialverträglich umgesetzt werden.
Für positive Schlagzeilen sorgt auch der Motorsport. KTM feierte bei der Rallye Dakar bereits den 21. Titel, dazu gab es weitere Erfolge für Husqvarna und die Motocross-Teams.
Der Konzern will den eingeschlagenen Kurs nun weiter fortsetzen. Im Mittelpunkt stehen höhere Effizienz und mehr Profitabilität.