Rene Renner hatte den Ball in der 84. Minute zum späten Siegtreffer der Kärntner ins lange Eck versenkt. Mit dem vierten Saisonsieg schob sich der amtierende Cupsieger zumindest vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz vor, ist mir drei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze aktuell erster Rapid-Jäger.
Gesprächsteham Nummer eins im Lavanttal war aber das Geläuf in der Wolfsburger Arena. Der Rasen ist in einem äußerst schlechten Zustand, besonders holprig. Das war schon vor dem Bundesligaspiel Thema. Und wurde auch im Nachhinein angesprochen.
"Ich will nicht kritisieren. Der Platz ist schwer zu behandeln", meinte Wolfsberg-Trainer Didi Kühbauer selbst über den Zustand des Rasens. "Es ist ärgerlich, war für beide Mannschaften ein riesiges Problem. Der Ball verspringt sich dann, es schaut so als, als könnten sie es nicht", meinte Kühbauer weiter über das Spiel der beiden Mannschaften.
Nicht immer sei der Platz schuld, betonte der WAC-Trainer, schob aber an: "Heute waren schon Dinge dabei, wo man sagen muss: Da kann kein Spieler der Welt den Pass spielen, wenn dir der Ball ans Knie springt."
Trotzdem: Wolfsberg bestand auch diese Prüfung, etablierte sich wieder im Spitzenfeld der Bundesliga. "Wir haben nach acht Spielen 14 Punkte, das ist gut. Es werden aber auch wieder andere Phasen kommen, in denen man auch den Willen aufgebracht hat, aber verliert. Man wird sehen, wo es hingeht", so Kühbauer.