Sport

Kühbauer: "Dinge, die nicht funktioniert haben"

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:54

Am Dienstag gaben Bundesligist Admira Wacker und Trainer Didi Kühbauer bekannt, ihre Zusammenarbeit zu beenden. Der Vertrag des 42-Jährigen wurde einvernehmlich aufgelöst. Detaillierte Gründe für seinen Abschied wollte Kühbauer aber nicht nennen.

Kühbauers Arbeitspapier hätte noch für die kommende Saison Gültigkeit besessen. Die vorzeitige Trennung kam allerdings keineswegs überraschend. Der Burgenländer hatte zuletzt angekündigt, bei weiteren Spielerverkäufen sein Engagement zu überdenken.

"Ich habe schon vor zwei Wochen begonnen, mir Gedanken darüber zu machen, das Traineramt zurückzulegen", verriet der ehemalige Teamspieler im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag. Detaillierte Gründe für seinen Abschied ließ sich Kühbauer aber nicht entlocken. Es gebe "Dinge, die nicht funktioniert haben. Daher habe ich für mich die Entscheidung getroffen, nicht mehr weiterzumachen".

Vereinsführung überrascht

Von Kühbauers freiwilligem Abgang dürfte die Vereinsführung trotzdem einigermaßen überrascht worden sein. "Wir haben erst heute von der Entscheidung erfahren. Jetzt heißt es einmal analysieren und sondieren, dann werden wir weitersehen", meinte General Manager Alexander Friedl. Nachfolger sei demnach noch keiner im Auge. Am Mittwoch wird der bisherige Co-Trainer Manfred Nastl die Profis bei den Leistungstests in der Südstadt begrüßen.

Dankbar sei man Kühbauer beim Verein dafür, dass dieser auf sämtliche Gelder für die kommende Saison verzichtet. "Mir geht es nicht ums Geld", betonte auch der 42-Jährige. Er wolle sich nun mehr der Familie widmen, und als Trainingsgast bei ausländischen Clubs weiter Erfahrung sammeln.

"Die Austria geht einfach nicht"

"Es wird sich wieder einmal etwas auftun, so selbstbewusst bin ich schon", erklärte Kühbauer zum Abschied. Die Feststellung, dass die Austria in Bälde vielleicht einen neuen Trainer sucht, entlockte dem Erz-Grünweißen dahingehend aber nur ein Lächeln: "Die Austria geht einfach nicht."

Erste Profi-Trainerstation

Für Kühbauer war die Admira die erste Profi-Trainerstation. Im April 2010 übernahm er den Verein in der zweiten Spielklasse von Walter Schachner. Gleich ein Jahr später gelang ihm mit den Südstädtern der Aufstieg. In der ersten Bundesligasaison 2012 überraschte der Aufsteiger mit dem Erreichen eines Europa-League-Platzes.

2013 ging es aber bergab. Die Admira konnte den Abgang von wichtigen Stützen wie Goalgetter Philipp Hosiner und Abwehrchef Christopher Dibon nicht kompensieren. Am letzten Spieltag entging man mit einem dem Abstieg.

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