Rapid-Trainer Didi Kühbauer rüstet sich gegen Wolfsberg, erwartet Salzburg-ähnlichen Fußball und zieht einen schrägen Vergleich mit Cristiano Ronaldo und Lionel Messi.
Schlager in Wien! Der Wolfsberger AC gastiert am Sonntag bei Rapid (17 Uhr, "Heute"-Liveticker). Die Kärntner sind Dritter, die Hütteldorfer Vierter. Beide sind stark in Form.
Rapid-Coach Didi Kühbauer weiß: "Es ist auf jeden Fall ein Spitzenspiel. Die Siege in den letzten Wochen haben uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben." Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel bezeichnete er die Herangehensweise des Gegners als Salzburg-ähnlichen Fußball, wobei das Original "noch ein Stück höher einzuschätzen" sei.
Mit dem Publikum im Rücken solle ein Sieg gelingen. Dann würde Rapid den WAC sogar überholen, Salzburg und dem LASK auf den Fersen bleiben. Mit den Linzern könnten die Grün-Weißen sogar gleichziehen.
"Wir sind Rapid Wien - das soll nicht überheblich klingen, aber wir haben da echt eine tolle Unterstützung und eine tolle Mannschaft", untermauerte Kühbauer das zuvor angesprochene Selbstvertrauen mit einer deutlichen Ansage. Er sei von einem Sieg überzeugt.
Wie? "Wir wissen was zu tun ist, haben darauf trainiert." Details wollte der 48-Jährige keine verraten. Sportdirektor Zoran Barisic zollte dem Gegner indes "größten Respekt". Für dessen sportliche Entwicklung, national und international. "Ich glaube sie haben ein Leiberl drucken lassen: 'Deutscher-Tabellenführer-Besieger'. Ich bin überzeugt, dass die Jungs alles unternehmen werden, dass vielleicht andere Leiberl gedruckt werden: 'Deutscher-Tabellenführer-Besieger-Besieger'." Mit einem Augenzwinkern gab Barisic das als "unser Ziel" vor.
Für Schmunzler sorgte auch Kühbauer, als es um die Frage nach dem Toreschießen ging. "Wir haben halt nicht den Ronaldo und der Messi hat ja jetzt auch nicht wirklich Interesse daran, dass er bei uns spielt. Deshalb haben wir einen Badji, haben einen Schobesberger, haben einen Fountas, haben einen Murg und haben einen Schwab und einen Velimirovic. Wenn alle alle Dämme gesprengt werden, haben wir einen Dibon. Aber da bricht wirklich alles."