Kühbauer: "Man hat den Rapid-Geist gesehen!"

Rapid-Trainer Didi Kühbauer war mit der Leistung seiner Mannschaft mehr als nur zufrieden und erspähte erstmals seit langer Zeit den Rapid-Geist.

Rapid atmet auf! In den letzten zehn Minuten drehten die Grün-Weißen eine drohende Niederlage bei Spartak Moskau - und damit das Aus in der Europa League - in einen 2:1-Sieg um. Die Erleichterung bei den Hütteldorfern war groß, wir haben die Reaktionen.

"Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, wir haben hinten wenig zugelassen und dann auch verdient gewonnen. Es war der Rapid-Geist, den man heute nicht nur gespürt, sondern auch gesehen hat", meinte Rapid-Coach Didi Kühbauer.

"Schobi" hat das "Kicken nicht verlernt"

Philipp Schobesberger wurde nach seiner ewig langen Verletzungspause wieder einmal zum grün-weißen Helden, er traf in der Nachspielzeit zum 2:1-Goldtor. "Kicken kann man oder nicht. Das verlernt man nicht. Es kann nicht viel besser laufen. Ich hatte von draußen nicht das Gefühl, dass sie überlegen waren", grinste "Schobi".

Mert Müldür brachte sein Team per Kopf wieder ins Spiel zurück: "Wir wussten, dass wir spielerisch mindestens so gut wie Spartak sein würden. Wir haben das Spiel dominiert und waren vor dem Tor eiskalt. Aber wir dürfen nicht zu viel feiern, wir haben schon am Sonntag das nächste schwierige Spiel", so der Torschütze zum 1:1.

Mit sieben Punkten haben die Grün-Weißen nun beste Chancen auf den Aufstieg ins Sechzehntelfinale der Europa League. Am letzten Spieltag wartet das "Finale" zu Hause gegen die Glasgow Rangers. (Heute Sport)

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