Kühbauer: "Parndorf hat nicht gewusst, dass wir führen"

Admira-Coach Didi Kühbauer sprach nach dem knappen 1:0-Sieg gegen SC/ESV Parndorf in der 2. Runde des ÖFB Cups mit Heute.at.
Die Admira hatte am Dienstag im Parndorfer Heidebodenstadion das Glück auf seiner Seite. In Hälfte eins wurde den Burgenländern zu unrecht ein Tor wegen Abseits aberkannt. Zwar gingen die Niederösterreicher durch Schicker verdient in Führung und diktierten das Geschehen am Platz, doch in der heißen Schlussphase hatten die Südstädter noch Glück, als man einen Schuss auf der Linie abwehrte. Nach dem Spiel nahm sich Admira-Coach Didi Kühbauer kurz Zeit für ein Resümee.

Heute.at: Herr Kühbauer, wieso stand die Partie so auf des Messers Schneide?
Didi Kühbauer: "Weil sie kein Tor und wir nur eines geschossen haben. Der Platz war sicher nicht in bestem Zustand und unsere Leistung war auch nicht die beste. Wir haben zu wenig Aufwand betrieben und zu früh gedacht, dass wir das Match schon gewonnen haben. Für eine Mannschaft, die so wie wir Fußball spielt, ist es auf so einem Platz schwierig. Trotzdem können wir zufrieden sein, denn im Cup zählt nur das Weiterkommen.
Heute.at: In Teilen der ersten Halbzeit und am Ende standet ihr aber ein bisschen unter Druck.
Didi Kühbauer: "Wir haben Parndorf über 90 Minuten im Griff gehabt. Natürlich entstehen auch Chancen, wie durch den Schuss, den wir kurz vor dem Ende auf der Linie klären konnten und den einen oder anderen Corner. Aber natürlich hätten wir früher den Sack zumachen können. Die Arbeitsmoral war sicher nicht die beste. Auf der einen Seite stehen wir in der Bundesliga unseren Mann und dann kommst du hierher. Da muss man sich dann anpassen und vielleicht noch ein bisschen mehr tun. Die Leistung hat gereicht, aber zufrieden können wir damit nicht sein.

Heute.at: Sie haben sich einige Male lautstark über die Spieler von Parndorf beschwert, weil sie sich Ihrer Meinung zu leicht fallengelassen haben.
Didi Kühbauer: "Wenn ich die Möglichkeit bekomme, als Regionalligist gegen einen Erstdivisionär zu spielen, will ich mich doch beweisen. Deswegen verstehe ich nicht, wieso man sich so leicht auf den Boden wirft und gleich wieder aufsteht. Das ist meiner Meinung nach unsportlich. Vielleicht wollten sie auch Zeit schinden, nur dürften sie nicht gewusst haben, dass wir 1:0 führen.

Heute.at: Am Sonntag wartet nun in der Bundesliga mit Salzburg ein anderes Kaliber.
Didi Kühbauer: "Die Salzburger sind nicht zu unrecht auf Platz eins, aber ich hoffe, dass wir wieder ein gutes Spiel abliefern werden. Wir haben jetzt ein paar Tage Zeit, um uns darauf vorzubereiten.

Markus Miksch

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