Kühbauer: "Sind Favorit, müssen auch so spielen!"

Anpfiff zur Frühjahrs-Saison! Kann Rapid nach dem verpatzten Herbst das Ruder herumreißen? Coach Didi Kühbauer hat große Hoffnungen.
Jetzt wird es ernst für Rapid! Am Donnerstag (18.55 Uhr) steht mit dem Hinspiel im Europa-League-Sechzehntelfinale gegen Inter Mailand das erste Pflichtspiel im Frühjahr auf dem Programm. Hat Rapid die Krise in der Winterpause abgeschüttelt? Was ist im Frühjahr möglich? Was erwartet der Coach, was die Mannschaft? Trainer Didi Kühbauer gibt Antworten.

"Die Vorbereitung war generell positiv", meint Kühbauer bei laola1.at. Hat Rapid bei der ersten Vorbereitung mit ihm die Altlasten abgeschüttelt und die Krise überwunden? "Wäre ich ab Sommer da gewesen, wäre es was anderes gewesen. Aber ich habe diese Spieler zur Verfügung, will mit den Jungs erfolgreich sein und werde alles daran setzen, dass man im Frühjahr schon das sehen kann, was wir vorhaben."

Generell sei in der Vorbereitung am System gearbeitet worden. Die Defensive soll stabiler werden, im Strafraum die richtigen Lösungen gefunden werden. Auch an der Einstellung soll sich einiges ändern. "Mein Spiel steht für Aggressivität, Laufarbeit und wenn es fußballerisch mal nicht funktioniert, dann muss man alles reinlegen, damit man dem Gegner das Spiel nicht übergibt", stellt Kühbauer klar. "Was ich nicht vertrage, ist, wenn man die anderen für sich laufen lässt, wenn es für einen nicht klappt. Das ist schon eine Grundregel: Die Elf, die auf dem Platz stehen, aber auch die dahinter, müssen jederzeit bereit sein."

CommentCreated with Sketch.4 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ob der Einzug ins Meister-Play-off noch möglich ist? "Wir werden alles daran setzen", versichert Kühbauer. Nachsatz: "Ich glaube nicht, dass wir absteigen würden. Aber oben würde man andere Spiele sehen als unten." Er hofft, dass die Mannschaft seine Vorgaben und Analysen in der Vorbereitung gut verarbeitet hat: "Ich vertrage es überhaupt nicht, wenn man immer wieder dieselben Fehler macht, die zwar dann erkennt, wunderbar analysiert, aber eine Woche drauf wieder macht. Da kriege ich dann schon einen dicken Hals, das gefällt mir gar nicht."

Generell hofft er, dass Rapid im Frühjahr in eine von früheren Zeiten gewohnte Rolle zurückfällt: "Wir wollen alle zusammen ein neues Gesicht präsentieren. Wir sind meistens der Favorit, aber wir müssen auch so spielen. Risiko gehört immer dazu. Rapid muss immer offensiv spielen. Wir werden nicht abwarten, was passiert." (heute.at)

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