Kühbauer Rapid-Coach? SKN spricht vor dem Duell

Didi Kühbauer kommt als Favorit auf die Djuricin-Nachfolge nach Hütteldorf. Vor dem brisanten Match stärkt er "Gogo" den Rücken.
Goran Djuricin hatte nur wenig Zeit zum Durchschnaufen. Nach den Beschimpfungen gegen seine Person im Cup-Krimi gegen Mattersburg, dem Eklat um seine Geste und dem Fan-Protest steht die nächste Liga-Prüfung an.

Mit dem SKN St. Pölten kommt am Samstag (17 Uhr, "Heute" tickert live) nicht nur der Tabellendritte nach Wien. Trainiert wird das Team von Didi Kühbauer – ausgerechnet jenem Mann, der als Nachfolger von Goran Djuricin gehandelt wird.

Cup-Aufregung



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Djuricins Rauswurf wird seit Wochen von großen Teilen der Rapid-Fans gefordert. Auch nach dem Cup-Aufstieg gegen Mattersburg im Elfmeterschießen gab es von den mitgereisten Rapid-Fans "Gogo raus"-Rufe. Der Trainer stand danach wieder im Mittelpunkt. Schuld war eine angebliche Geste in Richtung VIP-Tribüne. Ob er jemandem den Vogel gezeigt habe, kam Tags darauf bei der Pressekonferenz nicht klar heraus. Sportdirektor Fredy Bickel nahm den Coach jedoch in Schutz und berichtete von übelsten Beschimpfungen, die über das ganze Spiel hinweg von der VIP-Tribüne in Richtung Djuricin geschrien wurden.

Job wackelt



Bickel hielt eine emotionale Rede, in der er Djuricin übermenschliche Kräfte im Umgang mit dem Hass attestierte. Doch: Er sprach von sich aus an, dass der Tag kommen werde, an dem er sich schweren Herzens von "Gogo" trennen müsse, wenn es die sportliche Situation erfordere.

Tabellenplatz sieben, maue Vorstellung in Mattersburg, Niederlage im Derby – Djuricin steht unter großem Druck. Am Samstag kommt also vieles zusammen. Ein Sieg gegen Kühbauer könnte ihm Luft verschaffen, eine Pleite den seidenen Faden, an dem sein Job hängt, zum Reißen bringen.

Ansage vom SKN



Der Liga-Schlager birgt auch für den SKN-Trainer viel Brisanz. Er will sich zu den Gerüchten im Vorfeld nicht äußern, stärkt aber Djuricin wie Bickel den Rücken: "Sowas wünsche ich keinem Trainer. Der Druck bei Rapid ist eben enorm – ich kann aber nicht beurteilen, wie er tatsächlich damit umgeht", sagte er der "Krone".

Offizielle Anfrage an St. Pölten soll es für Kühbauer noch keine geben. Vorsorglich steckt Manager Andreas Blumauer aber schon sein Revier ab und hat eine starke Botschaft an Rapid: "Selbst wenn Rapid anklopfen sollte, wird es sehr schwer, dass sie ihn da rausholen ...". Kühbauer hat keine Ausstiegsklausel, der Vertrag läuft bis 2019.

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(Heute Sport)

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