Kuljic und Taboga werden nach Graz überstellt

Die Staatsanwaltschaft Salzburg wird das Strafverfahren in der Spielmanipulations- und Wettbetrugs-Affäre im Österreichischen Fußball noch in dieser Woche an die Staatsanwaltschaft Graz abtreten. Das erklärte der Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Marcus Neher, am Montag.

im Österreichischen Fußball noch in dieser Woche an die Staatsanwaltschaft Graz abtreten. Das erklärte der Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Marcus Neher, am Montag.

Nach derzeitigem Verfahrensstand in der aktuellen Causa sollen worden sein. 30 aktive oder ehemalige Kicker stehen unter Verdacht, vergangenen Donnerstag wurden 20 davon zeitgleich als Beschuldigte einvernommen.

Bei sechs Personen klickten innerhalb von knapp drei Wochen die Handschellen, sie wurden in Untersuchungshaft genommen. Es handelt sich um die beiden Hauptbeschuldigten Albaner Ilir N. (51) und Arben T. (42), . Durch die "Task-Force" des Bundeskriminalamtes (BK) ist wegen des Skandals die Operation "RINAS" (in Rinas liegt der Flughafen der albanischen Hauptstadt Tirana) eingeleitet worden.

U-Häftlinge von Salzburg nach Graz

Warum das Strafverfahren noch in dieser Woche die Staatsanwaltschaft Graz übernehmen wird, hat der Salzburger Staatsanwaltschafts-Sprecher Neher damit begründet, dass gegen einer der beschuldigten Personen ein Strafverfahren in Graz anhängig ist. "Die Verfahren hängen sachlich zusammen. Es gibt Überschneidungen."

Die Überstellung von jenen drei Untersuchungshäftlingen, die in der Justizanstalt Salzburg hinter Gitter sitzen, wurde bereits verfügt. Es handelt sich um Taboga, Kuljic und den Tschetschenen. "Wir haben die Anordnung erhalten, die Häftlinge ehestmöglich nach Graz zu transportieren", sagte Anstaltsleiter Oberst Dietmar Knebel.

Drei Jahre Ermittlungen

Die Staatsanwaltschaft Graz ermittelt seit 2010 wegen des Verdachts der Spielmanipulation und der Geldwäsche. Derzeit laufen die Erhebungen noch gegen 14 Personen, darunter neun aktive Spieler. Gegen Kuljic liefen ebenfalls Ermittlungen, das Verfahren wurde aber eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft Graz rechnet mit einer Entscheidung über eine Anklage Anfang 2014. Die Ermittlungen begannen 2010. Insgesamt 15 Liga-Spiele der Jahre 2009 und 2011 wurden untersucht.

APA/red

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