Zoran Barisic hat das Ziel Klassenerhalt bei Karabükspor erreicht. Mit einem Punkteschnitt von 1,23 verabschiedete sich der ehemalige Coach von Rapid Wien dennoch vorzeitig aus der Türkei.
Kündigung - ganz so freiwillig dürfte der Abschied vom Süper-Lig-Klub aber nicht passiert sein. Wie Ex-Krone-Journalist Peter Linden in seinem Blog verrät, ist ihm sein ehemaliger Arbeitgeber seit Februar Gehaltszahlungen schuldig geblieben.
Auch die Frist zur Nachzahlung ließ der Klub demnach verstreichen. Linden hegt den Verdacht, dass man es auf die Barisic-Kündigung angelegt habe. Manager Bayram, offenbar das "Liebkind von Klub-Boss Hikman Tankut", wollte Barisic demnach vorschreiben, wie er zu spielen habe. Das wollte sich "Zoki" nicht gefallen lassen.
Nun könnte der Fall vor Gericht landen. Barisic will bei der FIFA erwirken, dass die ausstehenden Zahlungen erfolgen. Seine sportliche Zukunft steht bis dato in den Sternen, Angebote gebe es noch keine neuen.
(Heute Sport)