"Ich glaube, dass..."

Kurioser Grund! Shiffrin denkt an ÖSV-Legende als Idol

Als sie einen ihrer größten Erfolge feierte, dachte Mikaela Shiffrin ausgerechnet an ÖSV-Legende Marlies Schild. Der Grund dafür ist kurios.
Sport Heute
18.02.2026, 17:28
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Es war der große Tag der Mikaela Shiffrin! Sie holte die Goldmedaille mit einem deutlichen Vorsprung von 1,50 Sekunden auf Camille Rast und 1,74 Sekunden auf Anna Swenn-Larsson. Damit ging für Shiffrin ein echtes Olympia-Trauma zu Ende. Sie war 2022 gänzlich ohne Edelmetall geblieben, hatte vergangene Woche die beinahe sichere Medaille in der Team-Kombination nach der Halbzeitführung ihrer Teamkollegin Breezy Johnson noch verspielt, war mit einem schwachen Slalom auf Rang vier zurückgerasselt. Nun konterte die 30-Jährige in beeindruckender Art und Weise.

Zahlreiche Erinnerungen

Großer Pechvogel war dabei Lena Dürr. Die Deutsche schied im zweiten Durchgang als vorletzte Läuferin beim ersten Tor aus. Es ist nicht das erste Mal, dass die 34-Jährige im entscheidenden Moment die Nerven verliert. Darauf angesprochen, erinnerte sich Shiffrin ausgerechnet an eine ÖSV-Legende: "Mir ist es noch nie passiert, dass ich beim ersten Tor ausgeschieden bin, aber ich glaube, das ist meinem großen Idol Marlies Schild schon mal widerfahren."

Shiffrin hat recht: Schild hatte im Jahr 2010 in Aspen mit Startnummer eins schon beim ersten Tor eingefädelt. Doch sie kam stärker zurück. Im Laufe der Saison gewann sie sechs von neun Slaloms, wurde Weltcup-Siegerin und schließlich Weltmeisterin in Garmisch. Shiffrin betonte bereits zuvor, dass die heute 44-Jährige ihr großes Idol ist. Im Dezember 2011 standen sie sogar gemeinsam auf dem Podest – das erste Weltcup-Podest für die US-Amerikanerin. Auch bei Shiffrins erster Olympia-Goldmedaille stand Schild am Podest und wurde Zweite.

Doch in ihrem großen Moment dachte Shiffrin nicht nur an die Österreicherin. Sie sprach offen über die Zeit seit dem Tod ihres 2020 verstorbenen Vaters: "Wenn man ein tragisches Erlebnis verarbeiten muss, fühlt sich jedes Erlebnis wie eine Wiedergeburt an. Bis zu einem gewissen Punkt konnte ich das Geschehene nie ganz akzeptieren, heute ist mir das vielleicht gelungen. Dennoch schwelgte die wohl beste Skifahrerin aller Zeiten in Erinnerungen: „Er war immer für mich da. Ich wünschte, ich könnte mit ihm gemeinsam feiern."

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