Kurz klärt auf: Corona-Bonus auch für Studenten?

Das Hauptgebäude der Universität Wien. Über 200.000 Studierende in Österreich müssen nebenbei arbeiten.
Das Hauptgebäude der Universität Wien. Über 200.000 Studierende in Österreich müssen nebenbei arbeiten.Karl Schöndorfer / picturedesk.com
65 Prozent der Studenten arbeiten nebenbei, viele haben ihren Job verloren. Werden Förderungen kommen? Der Kanzler antwortet im "Heute"-Interview.

Für Menschen mit Job gab es die Kurzarbeit, ohne Job gab es mehrere Male 450 Euro an AMS-Bonus, Angebote für Umschulungen sowie eine Erhöhung der Notstandshilfe. Durch jegliche Hilfs-Netze flogen alle, die nur geringfügig beschäftigt sind. Zumeist sind das Alleinerziehende, Hausfrauen oder eben Studierende.

Schließt die Gastronomie, ist es von einem Tag auf den anderen vorbei mit dem Samstags-Job im Kaffeehaus. Ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld oder sonstige Hilfen müssen junge Menschen im Studium dann um die Runden kommen. Zwei Drittel von ihnen arbeiten nebenbei, durchschnittlich 20 Stunden in der Woche. Drei Viertel sind auf dieses Einkommen angewiesen. Jeder Dritte kam durch Corona in finanzielle Schwierigkeiten, doch von der Regierung gab es lediglich die Aufhebung von bestimmten Fristen.

Die "beste Förderung"

"Heute" hat auf Instagram die Möglichkeit eingerichtet, Fragen an Bundeskanzler Sebastian Kurz zu stellen. Eine dieser Fragen kam von einer jungen Leserin, die vom Kanzler wissen wollte, ob es Förderungen für Studenten gibt oder ob das geplant ist (im Video ab Minute 8:20).

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag, 18. Juni 2021, vor Beginn des Sommernachtskonzerts im Schlosspark Schönbrunn in Wien
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag, 18. Juni 2021, vor Beginn des Sommernachtskonzerts im Schlosspark Schönbrunn in WienGEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

"Was die Studenten betrifft ist die beste Förderung, dass es endlich wieder losgeht, auch an den Universitäten", so Kurz. Diese waren immerhin seit Anfang März 2020 im Distance Learning. "Da wird es im Herbst wieder einen regulären Betrieb geben und das ist gut so", versichert er.

Und "was hat der Bundeskanzler studiert?" Kurz hat "ein Jus-Studium begonnen, aber nicht abgeschlossen, weil ich damals – sehr jung, mit 24 Jahren – Staatssekretär geworden bin und seither mehr als hauptberuflich tätig bin."

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