Die Olympischen Winterspiele 2026 bleiben nicht nur wegen sportlicher Höchstleistungen, sondern auch wegen einiger Schwerverletzter in Erinnerung – frag nach bei Lindsey Vonn.
Aber auch die Polin Kamila Sellier erwischte es. Die Shorttrackerin wurde am Freitag von der Kufe einer Gegnerin im Gesicht getroffen, ging mit einer klaffenden Wunde in Augennähe blutend zu Boden.
Die 25-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht und operiert. "Da es sich um einen Schnitt im Gesicht handelt, der mit mehreren Stichen genäht wurde, und die Stelle stark durchblutet ist, müssen wir uns in Geduld üben", meinte Konrad Niedzwiedzki vom polnischen Verband.
Am Sonntag meldete sich Sellier selbst zu Wort, postete ein Foto ihrer unversehrten Gesichtshälfte. "Ich weiß, dass ich eines Tages dieses Bild anschauen und mich daran erinnern werde, dass ich stärker bin, als ich je geglaubt habe. Danke für all eure unterstützenden Worte, ich wollte euch nur wissen lassen, dass es mir ganz okay geht."
Positiv: Das Auge der Athletin habe die ersten Tests bestanden.