Skischuhe und Ski an: In Niederösterreich und Wien waren von 2. bis 8. Februar Semesterferien – mit der Bilanz für den Skibetrieb in diesem Zeitraum scheint man zufrieden zu sein.
Niederösterreichs Skigebiete waren in den Semesterferien sehr erfolgreich. "Unsere Skigebiete sind in den Semesterferien von Niederösterreich und Wien ihrem Anspruch, Nahversorger für den Schneesport zu sein, mehr als gerecht geworden. Insgesamt rund 105.000 Besuche, davon 70.000 bei der landeseigenen ecoplus Alpin GmbH, konnten verzeichnet werden", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).
Mikl-Leitner erklärt weiter: "Die Saisonkarte ,NÖ Bergerlebnispass‘ wurde von den Familien auch in den Semesterferien fleißig genutzt, beispielsweise am Hochkar von rund einem Viertel aller Gäste. Derzeit liegen wir acht Prozent über den Gasteintritten der Wintersaison 2024/2025 und 32 Prozent über dem Durchschnitt der drei Vorwinter."
„Die erste Woche der gestaffelten Semesterferien hat für uns traditionell die größte Bedeutung", so Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus Alpin GmbH, der Hochkar & Ötscher Tourismus GmbH und der Bergbahnen St. Corona GmbH. Zu der ecoplus Alpin GmbH gehören die Annaberger Lifte, die Ötscherlifte Lackenhof, die Hochkar Bergbahnen und die Erlebnisalm Mönichkirchen.
Die Besuche sollen sich auf die Tage von 31. Jänner bis 8. Februar relativ gleichmäßig aufgeteilt haben. Eine Ausnahme: Am Mittwoch habe es wegen des starken Windes leicht weniger, am Freitag wieder etwas mehr Besucher gegeben.
In der zweiten Ferienwoche seien, laut Redl, verstärkt Besucher aus dem Burgenland, nächste Woche aus Oberösterreich und der Steiermark zu erwarten.
"Die Skisaison geht bei uns am Hochkar noch acht Wochen bis zum Ostermontag, ansonsten planen wir das Saisonende per 15. März 2026 – also fünf weitere Wochen Skibetrieb, so es die Schneeverhältnisse zulassen. Der Ausblick dazu ist gut“, so Redl.
Veronika Nutz, Geschäftsführerin der Hochkar & Ötscher Tourismus GmbH, äußert sich ebenfalls: "Nachdem wir im vergangenen Jahr einen richtigen ,Hochkar-Winter‘ hatten, in dem viele kleinere und niedriger gelegene Skigebiete nur teilweise in Betrieb waren, haben sich die Gäste heuer in den Semesterferien gleichmäßiger auf die Skigebiete in Niederösterreich verteilt."