Dichter Rauch zog am Sonntagabend über die A1 bei Asten (Bez. Linz-Land). Eine Böschung war in Brand geraten. Wenig später griffen die Flammen auf die Lärmschutzwand unmittelbar neben der Fahrbahn Richtung Wien über.
Gegen 19 Uhr bemerkten Autofahrer das Feuer und schlugen Alarm. Die Rauchentwicklung war sogar auf den Verkehrskameras der Asfinag deutlich zu erkennen.
Mitarbeiter des Straßendienstes versuchten zunächst, den Brand mit einem Feuerlöscher einzudämmen. Doch die Flammen ließen sich nicht mehr stoppen. Die Feuerwehren Rohrbach, St. Florian und Ebelsberg sowie die Berufsfeuerwehr Linz wurden alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen bereits Teile der Lärmschutzwand und die dahinterliegende Fläche in Vollbrand. Laut Polizei waren rund 200 Quadratmeter des angrenzenden Feldes betroffen.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Arbeit war damit aber noch nicht vorbei: Für die Nachlöscharbeiten mussten Teile der schwer beschädigten Lärmschutzwand abgetragen werden. Anschließend wurde der gesamte Bereich großflächig eingewässert.
Die Bilder vom Einsatz zeigen das Ausmaß: Große Teile der Wand sind völlig verkohlt, einzelne Elemente wurden durch das Feuer zerstört. Dahinter blieb eine breite, schwarz verbrannte Spur im Feld zurück.
Während des Einsatzes waren zwei Fahrstreifen der A1 gesperrt. Die Fahrzeuge wurden einspurig an den Einsatzkräften vorbeigeleitet. Auch die Abfahrt Asten/St. Florian blieb während der Löscharbeiten gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Stau. Die Ursache des Feuers wird jetzt noch ermittelt.