Lamas Eltern schreiben rührenden Abschiedsbrief

Nach der Lawinen-Tragödie rund um den österreichischen Extremsportler David Lama meldet sich nun seine Familie zu Wort.
Die österreichischen Kletterer David Lama und Hansjörg Auer sowie der US-Amerikaner Jess Roskelley wurden bei einem Lawinenabgang im Banff-Nationalpark in Kanada bei der Besteigung der Ostwand des Howse Peak von einer Lawine verschüttet.

Auch wenn es noch keine offizielle Bestätigung des Tods der drei Alpinisten gibt, so ist die Hoffnung, die Kletterer noch lebend zu finden, verschwindend gering.

Am Freitag gingen nun die Eltern des 28-jährigen Ausnahme-Bergsteigers an die Öffentlichkeit. Auf der Facebook-Seite ihres Sohnes veröffentlichten Claudia und Rinzi Lama einen rührenden Brief.

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"David lebte für die Berge und seine Leidenschaft für das Klettern und Bergsteigen hat uns als Familie geprägt und begleitet. Er folgte stets seinem Weg und lebte seinen Traum. Das nun Geschehene werden wir als Teil davon akzeptieren", schrieben die Eltern in tiefer Trauer.

"Wir bedanken uns für die zahlreichen positiven Worte und Gedanken von nah und fern, und bitten um Verständnis, dass es keine weitere Stellungnahme von uns geben wird. Vielmehr bitten wir, David mit seiner Lebensfreude, seiner Tatkräftigkeit und mit Blick in Richtung seiner geliebten Berge in Erinnerung zu behalten. Die Familien von Hansjörg und Jess schließen wir in unsere Gedanken ein."

Die kanadischen Behörden bestätigten am Donnerstag den Lawinenabgang. In den Schneemassen konnten aus der Luft Kletterausrüstungen erkannt werden. Aufgrund der weiterhin hohen Lawinengefahr war noch keine Rettungsaktion möglich.

(wem)
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