Landbauer fordert Spritpreisdeckelung bei 1,20 Euro

Landbauer will eine Deckelung für die Spritpreise
Landbauer will eine Deckelung für die SpritpreiseMontage/iStock, Schreiner
Die niederösterreichischen Freiheitlichen rund um Obmann Udo Landbauer wollen eine Obergrenze für die immer weiter steigenden Spritpreise. 

Die Spritpreise in Österreich nähern sich einem Rekordniveau. Laut ARBÖ-Berechnungen lag am Montag der Durchschnittspreis für Diesel bei 1,356 Euro pro Liter, für Super 95 bei 1,371 Euro. Einzelne Tankstellen boten den Liter Sprit wie berichtet schon um fast 2 Euro an - mehr dazu hier. Dass die hohen Preise vor allem Pendlern und Menschen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, ordentlich weh tun, ruft nun die Freiheitlichen auf den Plan, die Maßnahmen in Form einer Preisdeckelung fordern. Niederösterreichs Landespartei- und Klubobmann im Landtag, Udo Landbauer, ortet einen "Anschlag auf den ländlichen Raum" durch die Regierung.

1,20 Euro als Obergrenze

„Alles wird teurer! Die Preise für Lebensmittel, Energie, Heizen und Autofahren schießen in die Höhe. Für viele Landsleute wird es immer schwieriger, sich das Leben leisten zu können. Mit der CO2-Strafsteuer produzieren ÖVP und Grüne schon die nächste Kostenlawine, mit der sie die Geldbörsen der Bürger anzapfen! Die Politik hat eine Verantwortung, nämlich dafür zu sorgen, dass die Menschen mit ihrem Einkommen auch ein ordentliches Auskommen finden. Das Leben muss bezahlbar sein! Genau das Gegenteil bewirkt die ökoasoziale Steuerreform, die ÖVP und Grüne beschlossen haben“, wettert Landbauer. 

"Man soll endlich damit aufhören, die Menschen fürs Autofahren zu verurteilen. Ein Großteil braucht das Auto einfach, um das Leben zu bewältigen. Dass ÖVP und Grüne genau bei jenen Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind, noch mehr abkassieren wollen, das ist erbärmlich“, sagt er. Die FPÖ NÖ will deshalb sofortige Spritpreisdeckelung. "Tanken darf nicht zum Luxus werden, sondern muss für jeden bezahlbar sein! Wir brauchen die gesetzliche Spritpreisdeckelung mit einer amtlichen Obergrenze von maximal 1,20 Euro pro Liter“, sagt Landbauer, der die Spritpreisdeckelung über das Senken der Mineralölsteuer realisieren will. 

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