Sport

Landertinger und Co. kämpfen um Edelmetall

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:22

Der Sprint der Herren bildet am Samstag den Auftakt der olympischen Biathlonbewerbe. In der schnellsten Disziplin ruhen die österreichischen Hoffnungen vor allem auf Dominik Landertinger. Der Ex-Weltmeister im Massenstart war über die 10 km zuletzt in Antholz Vierter.

Danach wurde der mit Abstand Jüngste des Österreicher-Quartetts allerdings von einer Nebenhöhlenentzündung gebremst. Mittlerweile fühlt sich der 25-Jährige aber wieder topfit. "Ich habe das mittlerweile gut auskuriert. Ich glaube nicht, dass der Infekt mich weit zurückgeworfen hat", meinte Landertinger zuversichtlich. Auch die Höhenlage von 1.450 m sei kein Problem, versicherte er. Der Tiroler hatte vor der Erkrankung einen tollen Lauf mit sieben Top-Ten-Ergebnisse in Serie gehabt.

Neben ihm sind im imposanten Stadion Laura, wo alle Bewerbe unter Flutlicht in Szene gehen werden, aber auch Simon Eder, Daniel Mesotitsch und Christoph Sumann für Spitzenplätze gut. Alle drei standen in diesem Winter im Sprint schon unter die besten acht.

Letzte Spiele für Sumann und Mesotitsch 

Die Nervösität bei Team-Oldie Sumann hält sich angesichts der bereits vierten Olympiateilnahme in Grenzen. "Im Grunde ist es ein Rennen wie jedes andere. Wenn das Staberl beim Start aufgeht, ist man in seiner eigenen Welt. Natürlich ist Olympia etwas Besonderes, aber es ist die große Kunst, dass man es nicht als solches empfindet", erläuterte der Steirer im Vorfeld seiner letzten Spiele. Wehmut komme deshalb aber keine auf. "Ich bin nicht unbedingt ein Nostalgiker, es ist das letzte Mal und fertig."

Auch für Mesotitsch bricht das letzte Olympia-Abenteuer an. Der 37-Jährige stellte klar, dass die Favoriten im Sprint aus anderen Teams kommen. "In den Einzelrennen müssen andere gewinnen, wir dürfen gewinnen", sagte der Kärntner. Die ersten Sieganwärter seien die "üblichen Verdächtigen" wie der Franzose Martin Fourcade und die Norweger um Weltmeister Emil Hegle Svendsen und Altmeister Ole Einar Björndalen. Wie seine Athleten sieht auch Chefcoach Remo Krug sein Team in einer aussichtsreichen Außenseiterrolle. "Es ist nicht unmöglich, aber die Trauben hängen wahnsinnig hoch", meinte Krug zu den Medaillenchancen in den Einzelkonkurrenzen.

Die Österreicher im Einsatz am Samstag 08.02.:

Snowboard - Slopestyle, Halbfinale bzw. Finale Männer (06.30 bzw. 09.45): Clemens Schattschneider, Mathias Weißenbacher

Langlauf - Skiathlon Damen (11.00): Katerina Smutna, Teresa Stadlober

Biathlon - 10-km-Sprint Herren (15.30): Simon Eder, Dominik Landertinger, Daniel Mesotitsch, Christoph Sumann

Rodeln - Einsitzer Herren, 1. und 2. Lauf (15.30): Reinhard Egger, Wolfgang Kindl, Daniel Pfister

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