"Landwirtschafts-Simulator 22" lässt uns Trauben ernten

Erscheint er, ist er ein Chart-Gigant: Der "Landwirtschafts-Simulator" kommt in seiner 22er-Ausgabe. In dieser finden sich zahlreiche neue Inhalte.

Im Rahmen einer exklusiven Gamescom-Präsentation bekam "Heute" Einblick in die ersten Szenen vom neuen "Landwirtschafts-Simulator 22", der am 22. November 2021 für Playstation, Xbox und PC erscheint. Giants Software hat nicht nur einmal mehr die Grafik aufgehübscht, virtuelle Bauern können nun auch inhaltlich neue Wege gehen und über zusätzliche Umgebungen staunen. Da scheint sich die zusätzliche Wartezeit von einem Jahr ja gelohnt zu haben.

Zum Einsatz kommen zwei gänzlich neue und die überarbeitete "Alpine"-Karte, wie die Entwickler erklären. Und was früher nur durch Modifikationen möglich war, ist nun vom Haus aus im Spiel integriert, etwas wechselnde Jahreszeiten oder ganze Produktionsketten. Kurven darf man nun neu durch das französische Haut-Beyleron und das amerikanische Elmcreek. Entsprechend halten auch neue Anbau- und Anpflanzmöglichkeiten etwa durch Trauben Einzug. Ebenso mit dabei: Oliven und Hirse.

Trauben werden zu Rosinen und Saft

Entsprechend wird nicht nur mehr die Saat ausgebracht und dann das Getreide geerntet, sondern es können künftig auch Rebstöcke gepflanzt werden, die den Einsatz ganz neuer Maschinen notwendig machen. In der Video-Vorschau kam dazu ein New Holland Braud zum Einsatz, mit dem man vorsichtig durch die Trauben-Reihen lenken muss. Spannend: Dabei zeigen sich auch gleich die neuen Partikeleffekte des Games: Trauben landen einzeln sichtbar am Förderband der Maschine, durch den Auswurf Stauben dagegen Blattreste und Staub nach hinten raus.

Umgeladen in eine Spezial-Transportmaschine (mit beidseitig zu öffnendem Anhänger), damit die Trauben keine Stöße abbekommen, geht es für die Trauben dann nicht nur in den Verkauf, sondern auf Wunsch auch zur Weiterverarbeitung. Trauben können in einem baubaren Verarbeitungsbetrieb etwa zu Traubensaft und Rosinen gemacht werden. Verarbeitet können aber auch andere Erntegüter wie Weizen werden – in einer Mühle gewinnt man daraus Mehl und verkauft damit Brot.

Ein Game-Chartstürmer kommt!

Auch andere Neuerungen fallen auf: Es gibt nun auf den Straßen verschiedene Automodelle, die Geräusche der landwirtschaftlichen Gefährte sind noch realistischer, die Partikeleffekte begeistern und die (auch abschaltbaren) Jahreszeiten ermöglichen eine Art Simulations-Mikromanagement – wenn im Winter beispielsweise Produkte aus der Sommer-Ernte verkauft werden, soll es dafür mehr Geld geben. Auch aufgefallen: Reifenspuren im Feld sind teils sichtbar.

Der Platz 1 in den deutschen Spiele-Charts scheint der "Landwirtschafts-Simulator 22" jedenfalls schon vor seinem Erscheinen sicher zu sein. Die inhaltlichen Neuerungen sind die größten seit Jahren, wobei die Macher natürlich auch auf die Stammspieler nicht vergessen haben. So sollen alle neuen Funktionen wie etwa die Produktionslinien oder der Jahreszeitenwechsel abschaltbar sein, damit man sich im neuen auch ganz an die alten "Landwirtschafts-Simulatoren" erinnert fühlt.

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