Langweilig? Hirscher verrät Hymnen-Geheimnis

Kaum ein Österreicher hört die Bundeshymne so oft wie Marcel Hirscher. "Sie lädt nicht zum Mitsingen ein", meint das Ski-Ass. Was macht er stattdessen?

Es ist eine schöne Tradition, die für Marcel Hirscher quasi schon zum Berufsalltag gehört. Nach einem Weltcup-Rennen wird für den Sieger die jeweilige Landes-Hymne gespielt. Das heißt: Der Salzburger bekam in der vergangenen Ski-Saison 13 Mal die Bundeshymne zu hören. Sein Verhältnis zum Musikstück ist zwiespältig. Seinen Musikgeschmack trifft sie eher nicht, wichtig ist sie ihm trotzdem.

Nachdenk-Pause



"Unsere Hymne lädt nicht so zum mitsingen ein wie die von Frankreich oder Italien", schmunzelt Hirscher auf "ServusTV". Trotzdem nimmt sie für ihn eine wichtige Rolle ein. "Ich genieße diese drei bis vier Minuten sehr. Nach dem Rennen wird man ja gleich zu Interviews gezerrt, dann steht man schon am Podium. Während der Bundeshymne hat man das das erste Mal Zeit, über seine Leistung nachzudenken. Bin ich gut gefahren? Habe ich Fehler gemacht?"

Speed-Rennen möglich

Mit dem siebenten Gesamtweltcup-Sieg in Folge ist Hirscher auf jeden Fall zufrieden. "Dieser Rekord hält jetzt mindestens sieben Jahre." Wie es in Zukunft weitergeht, lässt er offen. Auch vermehrte Starts bei Speed-Rennen sind weiter eine Option: "Der Reiz ist extrem, weil du jeden Tag besser werden und etwas Neues erleben kannst und null Erfahrungswerte hast." (heute.at)

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