Nach Shitstorm

"Langweilig" Rockstar mit neuer Aussage zu Taylor Swift

Jack White erklärt seine Aussagen zu Songwriting und Medien, lobt Taylor Swift und kritisiert den Umgang mit persönlichen Themen in Interviews.
Heute Entertainment
11.03.2026, 11:58
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Manchmal reicht ein einziger Satz in einem Interview, um einen Shitstorm zu kassieren. Genau das ist Musiker Jack White jetzt passiert. Nach einem Gespräch mit dem britischen "Guardian" rollte eine regelrechte Empörungswelle durch die sozialen Netzwerke – angeführt von den Fans von Pop-Superstar Taylor Swift.

Der ehemalige Frontmann der The White Stripes wurde im Interview gefragt, ob seine Songs autobiografisch seien. Seine Antwort sorgte sofort für Aufsehen: Heute sei es durch die "Taylor-Swift-Methode", bei der Popsänger über öffentlich ausgetragene Trennungen schreiben, sehr populär geworden. Das finde er "überhaupt nicht interessant". Für ihn sei es "ein bisschen langweilig", über sich selbst zu schreiben.

Swifties schlagen Alarm

Die Aussage verbreitete sich rasend schnell im Netz – und die sogenannten "Swifties" reagierten prompt. Viele Fans interpretierten Whites Worte als direkten Seitenhieb gegen die Popikone. Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten. Innerhalb weniger Stunden wurde der 50-jährige Musiker online heftig kritisiert.

Klarstellung am nächsten Tag

Nur einen Tag später sah sich White gezwungen, zurückzurudern. Über seine Instagram-Story erklärte er laut Berichten von Rolling Stone und n-tv, was er eigentlich gemeint habe. "Was ich zu sagen versuchte, war, dass ich es für mich nicht interessant finde, über mich selbst zu schreiben", stellte White klar. Für ihn könne das schnell repetitiv werden – und für Zuhörer möglicherweise langweilig. Als Songwriter arbeite er deshalb lieber mit erfundenen Figuren und Geschichten.

Gleichzeitig betonte der Rockmusiker ausdrücklich, dass seine Meinung kein Angriff auf Swift sei. Im Gegenteil: Er lobte ihren "enormen Erfolg". "Nur weil ich eine bestimmte Methode habe, bedeutet das nicht, dass alle dasselbe tun sollten", erklärte White.

Frust über die Interview-Kultur

Den kleinen Eklat nutzte der Musiker auch für eine grundsätzliche Kritik an der Medienwelt. Im "Zeitalter der massiven Nachfrage nach Clickbait und Content" verliere er zunehmend die Lust auf Interviews.

Jeder "Fetzen von etwas Interessantem" werde herausgegriffen und dramatisiert, schrieb White. Genau deshalb halte er persönliche oder schmerzhafte Erfahrungen lieber privat – bevor "irgendein Idiot im Internet darauf herumtrampelt".

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