Das war nichts, Heidi

Langweiligstes GNTM-Finale! Sieger waren vorher klar

Schon einen Tag vor dem großen "Germany’s Next Topmodel"-Finale standen die Sieger fest. ProSieben sprach noch von Täuschungsmanövern. Vergeblich.
Heute Entertainment
28.05.2026, 23:33
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Mit großem Hollywood-Glamour wollte ProSieben das Finale von "Germany’s Next Topmodel" feiern – doch ausgerechnet die wichtigste Frage der Show war bereits vor der Ausstrahlung beantwortet. Denn schon am Vortag waren die Gewinnernamen im Netz gelandet.

Der Sender versuchte zunächst noch, die Situation zu entschärfen. Hinter den veröffentlichten Covern könnte auch eine Finte stecken, hieß es sinngemäß. Die Hoffnung auf eine Last-Minute-Überraschung hielt allerdings nicht lange. Im Finale bestätigte sich schließlich: Aurélie und Ibo sind die neuen Sieger der diesjährigen Staffel.

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Geheimhaltung hat nicht funktioniert

Damit wurde aus der eigentlich wichtigsten GNTM-Show des Jahres für viele Zuschauer ein Spannungs-Vakuum mit Laufsteg. Während Heidi Klum und Co. auf große Emotionen setzten, wussten viele Fans längst, wer am Ende die 100.000 Euro und das "Harper’s Bazaar"-Cover mit nach Hause nehmen würde.

Der peinliche Patzer hatte einen simplen Grund: Die Modemagazine mit den Sieger-Covern wurden bereits vor dem Finale ausgeliefert. Einige Abonnenten veröffentlichten die Titelbilder sofort online und nahmen der Live-Show damit jede Überraschung.

Besonders bitter für ProSieben: Das Finale war bereits im Februar in Los Angeles aufgezeichnet worden – erstmals nicht in Deutschland. Die Geheimhaltung hätte also eigentlich oberste Priorität haben müssen.

Bei den Frauen setzte sich die 21-jährige Flugbegleiterin Aurélie aus Pulheim gegen Anna und Daphne durch. Bei den Männern gewann Social-Media-Creator Ibo aus Münster gegen Tony und Godfrey aus Wien.

Und obwohl der Sender mit Sharon Stone, Demi Lovato, Nicole Scherzinger, Adriana Lima, Winnie Harlow und Dsquared2 jede Menge Starpower auffuhr, konnte auch das den größten Makel des Abends nicht mehr kaschieren: Die Spannung war schon 24 Stunden vorher tot.

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