LASK fallen die Red-Bull-Methoden auf den Kopf

LASK-Spieler Andres Andrade darf nicht zum WAC.
LASK-Spieler Andres Andrade darf nicht zum WAC.Bild: GEPA-pictures.com

Ein Transfer-Wirrwarr sorgt für Kopfschütteln in der österreichischen Bundesliga. Andres Andrade wird vom LASK nach Wolfsberg verliehen, doch spielen darf er für seinen neuen Klub nicht.

Dabei war zwischen den Linzern und den Lavanttalern alles geklärt. Der 21-jährige Teamspieler aus Panama wurde am Donnerstag nach Kärnten verliehen. Andrade sollte den Abgang von Marcel Ritzmaier kompensieren. Wolfsberg sicherte sich eine im Sommer gültige Kaufoption.

Doch bis dahin darf der 21-Jährige kein einziges Spiel für den Bundesliga-Vierten absolvieren. Der Grund dafür sind die Red-Bull-Methoden des LASK, die dem Klub nun auf den Kopf fallen.

Andrade spielte nämlich zu Beginn der Saison bei den Juniors OÖ, der zweiten Mannschaft der Oberösterreicher. Außerdem absolvierte er die Bundesliga-Partie gegen WSG Tirol im Dress des LASK. Die Regeln der Bundesliga verbieten einem Fußballer allerdings, für drei Vereine innerhalb eines Jahres zu spielen. Ein Wechsel nach Kärnten ist also ausgeschlossen.

Das Problem dabei: der LASK hat sein Amateurteam, die Juniors OÖ, nach dem Vorbild von Liefering und Salzburg, aus dem Verein ausgegliedert. Die Juniors sind folglich ein eigenständiger Kooperationsklub der Linzer, dürfen deshalb auch etwa im ÖFB-Cup antreten.

Der Leidtragende des Konstrukts ist nun Andrade. Im schlimmsten Fall darf er bis Sommer kein Spiel bestreiten. "Wir warten ab, was bei Gesprächen vom LASK mit der Bundesliga rauskommt. Falls es keine Spielgenehmigung gibt, ist der Transfer geplatzt", stellte WAC-Pressesprecher Markus Perchthaler im Kurierklar.

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