Lauda spricht vom Titel, Dominanz der Sterne droht

Bild: imago sportfotodienst

Nach dem mühelosen Sieg von Nico Rosberg im Grand Prix von Australien fordert Aufsichtsratschef Niki Lauda bereits den WM-Titel. Und es spricht derzeit nicht viel dagegen, außer die von Mercedes belieferte Konkurrenz.

Das Ergebnis in Melbourne zeigt deutlich, dass die Mercedes-Teams sowohl einen Vorteil in der Zuverlässigkeit sowie bei der Kraft besitzen. Wer durchkam, landete auch in den WM-Punkten. In den Top-10 befanden sich gleich sechs Boliden mit Mercedes-Triebwerk, drei davon landeten am Stockerl. Nur das Aggregat im Wagen von Lewis Hamilton sorgte für Probleme und einen technisch bedingten Ausfall. Williams-Pilot Felipe Massa wurde unverschuldet Opfer der Startkarambolage.

Mercedes mit mehr Power

Beobachter wie der ehemalige Formel-1-Pilot Paul di Resta sind sich sicher: "Ich denke, dass ein Auto mit Mercedes-Antrieb einen Großteil der ersten Rennen gewinnen wird." Der Antrieb mit dem Stern dürfte um einige PS mehr entwickeln. Das zeigte unter anderem die Aufholjagd von Williams-Fahrer Valtteri Bottas, der gleich zweimal fast das gesamte Feld überholte.

Das Werksteam, McLaren, Williams und Force India werden in den kommenden Wochen wohl eine tragende Rolle spielen. Da Melbourne kein typischer Formel-1-Kurs ist, lässt sich noch schwer beurteilen, ob Mercedes GP vielleicht eine ähnlich dominante Rolle wie Red Bull in den vergangenen Jahren einnehmen wird. Mercedes Motorsportchef Toto Wolff meint aber: "Wir haben bei der reinen Leistung noch eine kleine Reserve."

Lauda fordert WM-Titel

Für Lauda ist die Sache allerdings klar: "In diesem Jahr muss das Team liefern", stellte der dreifache Weltmeister in der "FAZ" klar. "Wir haben eine Riesenchance, und die müssen wir nutzen. Am Ende des Jahres wollen wir Weltmeister sein." Der Wiener weiß aber auch: "Es ist keine gemähte Wiese. Red Bull wird kommen, alle werden kommen. Die Frage ist nur, wann."

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