Im Kinofilm "Rush - Alles für den Sieg" rettet er Niki Lauda das Leben. Am Dienstag starb der britische Rennfahrer Sean Edwards bei einem Fahrertraining auf dem Queensland Raceway in Willowbank (Australien).
Im Kinofilm "Rush - Alles für den Sieg" rettet er Niki Lauda das Leben. Am Dienstag starb der britische Rennfahrer Sean Edwards bei einem Fahrertraining auf dem Queensland Raceway in Willowbank (Australien).
Der 26-Jährige war ein aufstrebender Rennfahrer in der Sportwagenszene. Erst im Mai hatte der Brite für Mercedes das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Der Pilot war der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Guy Edwards. Im Kinofilm über die Rivalität zwischen Niki Lauda und Jams Hunt spielte Sean Edwards seinen Vater, der als einer der Lebensretter von Lauda bei dessen Unfall 1976 auf dem Nürburgring galt.
Laut australischen Medien war der Porsche 996 von Edwards, in dem ein 20-Jähriger aus Brisbane hinter dem Lenkrad saß, von der Strecke abgekommen und mit der Beifahrerseite in einen Reifenstapel geprallt. Edwards, der als Instruktor am Beifahrersitz saß, hatte nach Augenzeugenberichten keine Überlebenschance. Sein Schüler wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert und liegt dort auf der Intensivstation.
Edwards sollte am kommenden Sonntag im Rahmen des DTM-Rennens in Hockenheim für das Porsche-Team das Saisonfinale im Porsche Carrera Cup bestreiten. Edwards führte auch das Klassement an.