Er wird Deutschland-Coach

Laufzeit, Gehalt – Details zum Klopp-Deal sickern durch

Jetzt ist der Weg frei! Jürgen Klopp hat seinen Posten bei Red Bull aufgegeben, soll deutscher Teamchef werden. Die Details zum Sensations-Deal.
Sport Heute
09.07.2026, 13:52
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Nach der Weltmeisterschaft 2026 und dem vorzeitigen Sechzehntelfinal-Aus im Elfmeterschießen gegen Paraguay legte Julian Nagelsmann sein Amt als deutscher Teamchef nieder. Seither gibt es einen Top-Kandidaten auf die Nachfolge. Jürgen Klopp. Seit Donnerstagmittag ist klar: Alles ist auf Schiene.

Klopp wird wohl deutscher Teamchef werden, eine Einigung soll in den nächsten Tagen offiziell erzielt werden. Denn eine DFB-Delegation rund um Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke reist am Wochenende nach New York, um mit dem 59-jährigen Kult-Coach alles klarzumachen. Klopp ist gerade bei der WM in den USA als Experte für MagentaTV im Einsatz.

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Einigung mit Red Bull

Ein erster Schritt für die Klopp-Bestellung zum deutschen Teamchef ist bereits gemacht. Denn wie deutsche Medien übereinstimmend berichten, wird sein Vertrag bei Red Bull einvernehmlich aufgelöst. Dieser wäre eigentlich noch bis 2029 gelaufen, Klopp übte bei den Bullen das Amt des "Head of Global Soccer" aus. Die Bullen verzichten den Meldungen zufolge gänzlich auf eine Ablösesumme für Klopp, stattdessen soll der Kult-Trainer weiterhin als Werbebotschafter für den Energydrink-Giganten tätig sein.

Derweil sickerten weitere Details zum Klopp-Engagement beim DFB durch. Der deutsche Kult-Trainer wird nämlich einen langfristigen Vertrag mit dem deutschen Verband unterschreiben. Und zwar bis einschließlich zur WM 2030 in Spanien, Portugal und Marokko, mit einzelnen Spielen in Südamerika. Klopp wolle Planungssicherheit, heißt es, also über die EM 2028 in England, Schottland und Irland hinaus.

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Weniger Gehalt als bei Red Bull

Finanziell soll Klopp gegenüber dem Red-Bull-Job allerdings Einbußen hinnehmen müssen. Im Energydrink-Imperium soll der Coach bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr verdient haben. Das ist als DFB-Trainer aber unrealistisch. Zunächst waren von zehn, vielleicht zwölf Millionen Euro die Rede, deutsche Medien melden nun, dass Klopp bloß minimal mehr als sein Vorgänger Nagelsmann verdienen könnte. Der hatte ein Jahresgehalt von sieben Millionen Euro erhalten. Es wird also ein hoher einstelliger Millionen-Betrag werden.

Mit Peter Krawietz und dem ehemaligen Salzburg-Trainer Pepijn Lijnders holt Klopp zwei Vertrauensmänner als Co-Trainer in sein Team, der Niederländer Lijnders war zuletzt auch Assistent von Star-Trainer Pep Guardiola bei Manchester City. Zsolt Löw soll hingegen bei Red Bull bleiben.

Zu Beginn der nächsten Woche soll dann auch Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff nach New York fliegen. Sämtliche Verträge sollen aber erst nach der Rückkehr nach Europa unterschrieben werden, heißt es.

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