96 Spiele hat es gedauert, um das Feld der WM-Teilnehmer drastisch zu reduzieren. Von den 48 in die WM 2026 gestarteten Mannschaften sind bereits 40 Teams eliminiert – darunter auch Österreich. Es bleiben also nur noch acht Mannschaften über, die sich nun zuerst in einem Viertelfinale duellieren.
Und dabei gibt es durchaus ein paar Leckerbissen: Frankreich eröffnet gleich mit dem Duell gegen Marokko, eine knifflige Aufgabe für "Les Bleus". Spanien bekommt es dann am Freitag mit den wiedererstarkten Belgiern zu tun, ehe am Samstag ein mit Spannung erwarteter Fußball-Kracher folgt. Denn England trifft auf das Sensationsteam der WM: die Norweger rund um Goalgetter Erling Haaland. Ehe Argentinien in der Nacht zum Sonntag mit dem Duell gegen die Schweiz das Viertelfinale abschließt.
Trotzdem kristallisieren sich vier Mannschaften als die klaren Favoriten für die vier Halbfinal-Plätze heraus: Frankreich, Spanien, England und Argentinien. Diese vier Teams sind auch die Favoriten, wenn es um den WM-Titel geht, wie auch der Supercomputer von "Opta" ausspuckte. Vor dem Turnier hatte dieser Spanien den Topkandidaten auf den WM-Titel getippt, mit einer Chance von 16,1 Prozent. Die Spanier haben bisher spielerisch nicht vollends überzeugt, allerdings im gesamten Turnierverlauf noch keinen Gegentreffer kassiert.
Dafür hat sich in den Simulationen des Supercomputers ein neuer Favorit herauskristallisiert, wenig überraschend handelt es sich dabei um Frankreich. Der "Equipe Tricolore" wird eine Chance von starken 27,3 Prozent auf den Titel eingeräumt. Sie würden demnach zu 44,3 Prozent das Endspiel erreichen. Und Marokko sollte im Viertelfinale keine Hürde sein, da liegt die Aufstiegschance bei 73,9 Prozent.
Die Spanier folgen dann mit 21,3 Prozent Titel-Chance. Nachdem beide Teams im Semifinale aufeinandertreffen, dürfte der Sieger aus diesem Duell also äußerst gute Chancen auf den WM-Titel haben. Es folgen dann Argentinien mit 17,3 Prozent und England mit 16,5 Prozent.
Die größte Titelchance, abgesehen von den Top-Vier-Teams, hat überraschenderweise Norwegen mit relativ hohen 6,6 Prozent. Gefolgt von der Schweiz (3,8 Prozent). Dann kommen erst die als "Geheimfavoriten" bezeichneten Marokkaner (3,7 Prozent) und die wiedererstarkten Belgier (3,6 Prozent). Aber immerhin: Die Norweger haben immerhin zu 17,1 Prozent die Chance, das Finale zu erreichen.