Vor England-Duell

Spannungen bei WM-Sensation: Norweger ist "verärgert"

Die Norweger begeistern mit starken Leistungen bei der WM. Doch hinter den Kulissen knistert es. Im Mittelpunkt dabei: Stürmer Alexander Sörloth.
Sport Heute
09.07.2026, 07:03
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Spätestens mit dem 2:1-Erfolg über Mitfavorit Brasilien hat sich Norwegens Nationalteam ins ganz große Rampenlicht gespielt. Nicht wenige trauen Erling Haaland, Martin Ödegaard und Co. den ganz großen Wurf zu. Nun geht es gegen England (Samstag, 23 Uhr). Ob die Spieler dann wieder ihren typsichen Ruder-Jubel aufführen können? Offen.

Im Vorfeld der Partie kriselt es allerdings. Zumindest machte Goran Sörloth, der Vater von Teamspieler Alexander, die eine oder andere Konfrontation im Team öffentlich – durchaus überraschend, schien das WM-Sensationsteam doch ein eingeschworener Haufen zu sein. Gerade bei Sörloth scheint dies aber anders zu sein.

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Ärger über Auswechslung

Das Problem des Knipsers von Atletico Madrid: Wegen Star-Stürmer Erling Haaland muss der 30-Jährige auf den Flügel ausweichen, gegen Brasilien holte Trainer Stale Solbakken den Angreifer bereits in der Halbzeitpause vom Feld. "Er ist verärgert, wenn er ausgewechselt wird. Das sollte er das ganze Jahr lang sein, nicht nur, wenn es eine Weltmeisterschaft ist", so der Spielervater.

Auch wenn Sörloth zwar sauer gewesen sei, habe es "keine hitzige Diskussion" mit Coach Solbakken gegeben, betonte Goran Sörloth. "Sie kennen sich so gut, dass sie sich einfach über dies und das ausgetauscht haben. Sie sind nach wie vor beste Freunde", so der Spielervater. Dass Goran Sörloth aber den Ärger seines Sohnes öffentlich machte, wirft Fragen auf.

Sörloth selbst wartet bei dieser WM jedenfalls noch auf seinen ersten WM-Treffer, während Star Haaland schon siebenmal genetzt hat. Unter anderem im Doppelpack gegen Brasilien, damit schoss der Torjäger von Manchester City seine "Wikinger" im Alleingang weiter (79., 90.). Da war Sörloth schon ausgetauscht. "Keiner hat ein schlechtes Spiel gemacht. Ganz im Gegenteil", meinte Coach Solbakken dann, um die Lage zu beruhigen.

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