Abseits der gesicherten Pisten ist die Lawinengefahr derzeit besonders hoch – das zeigte ein Vorfall am Freitagnachmittag eindrücklich.
Am Freitag gegen 16:10 Uhr löste ein 39-jähriger deutscher Skifahrer im freien Gelände nahe der Skiroute 221 (Bereich „In der Litzi“) in Lech ein Schneebrett aus. Der Mann wurde rund 100 Meter mitgerissen und etwa 130 Zentimeter tief teil verschüttet. Er konnte sich jedoch selbstständig aus den Schneemassen befreien.
Sein 40-jähriger Begleiter, ein Snowboarder, setzte sofort einen Notruf ab und stieg zu ihm auf. Beide Wintersportler blieben unverletzt und konnten anschließend eigenständig ins Tal abfahren.
Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte laut Lawinenlagebericht Gefahrenstufe 4, also große Lawinengefahr. Beide Männer waren mit vollständiger Notfallausrüstung unterwegs.