Lawinen-Drama: "Sie sind tot, nicht verschwunden!"

Die kanadischen Behörden gehen davon aus, dass David Lama und Hansjörg Auer tot sind. Auch ein Rettungseinsatz wäre im Moment nicht möglich.
Die beiden Tiroler Extrem-Kletterer David Lama und Hansjörg Auer sind gemeinsam mit Jess Roskelley (USA) von einer Lawine in Kanada verschüttet worden. Von den drei Sportlern fehlt nach ersten Rettungsflügen jede Spur, der Vater von Roskelley hat die Hoffnung bereits aufgeben. Auch die Behörden sind pessimistisch.

"Sie sind tot, nicht verschwunden", sagt John Roskelley, der Vater eines der verschollenen Kletterer. Er selbst war es, der Alarm geschlagen hatte, nachdem er am Morgen nichts von seinem Sohn gehört hatte.



CommentCreated with Sketch.6 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die "Parks Canada" geben ebenfalls ein erschreckendes Update: "Wir haben beim Überfliegen Zeichen von mehreren, schweren Lawinen gesehen, zudem verschüttete Teile und kaputte Kletter-Ausrüstung." Die Behörden gehen aufgrund dieser Beobachtung davon aus, dass alle drei Kletterer tot sind.

Eine Rettungsaktion sei aufgrund der akuten Lawinengefahr aktuell auch nicht möglich.

Die Familie von David Lama hat ein Statement angekündigt, wann dieses folgen soll, ist nicht bekannt.

Das Kletter-Trio wurde an der Ostwand des Howse Peak verschüttete. Das Gebiet ist abgelegen und ein außergewöhnlich schwieriges Ziel, mit gemischten Fels- und Eisrouten.







David Lama wurde 1990 in Innsbruck geboren. Als Sportkletterer und Alpinist feierte er genug Erfolge, um Bücher zu füllen. Genau das tat er schon zwei Mal. 2010 erschien "High. Genial unterwegs an Berg und Fels.", drei Jahre später "Free. Der Cerro Torre, das Unmögliche und Ich." (pip)
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Sport

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