Stock ragte aus Schnee

Lawinen-Drama – Toter wohl schon seit gestern begraben

Eine Lawine forderte im Skiort Ischgl ein Menschenleben. Nun kamen neue Details ans Licht. Die Identität des Toten ist noch unklar.
Newsdesk Heute
16.01.2026, 14:48
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In einem Ischgler Skigebiet (Bezirk Landeck) ging im Bereich der Pardatschgratbahn eine Lawine ab. Dabei wurde ein Wintersportler verschüttet. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät – "Heute" berichtete.

Die Pistenrettung schlug am Freitag gegen 10.40 Uhr Alarm. Nun kam jedoch ein neuer Verdacht auf. Wie die "Krone" berichtet, dürfte das 90 Meter lange und 60 Meter breite Schneebrett offenbar schon am Vortag abgegangen sein.

Identität weiter unklar

Der Lawinenkegel wurde jedenfalls gründlich abgesucht. Dabei fiel den Einsatzkräften ein Skistock auf, der aus dem Schnee ragte. Dieser gehörte zu dem verstorbenen Wintersportler. Dem Bericht zufolge hatte der Mann kein LVS-Gerät dabei.

Die Identität des Mannes müsse indes noch geklärt werden. Freitagfrüh wurde im Nachbarort Kappl eine Person als abgängig gemeldet. Es ist unklar, ob es sich bei dem toten Wintersportler und dem Vermissten um dieselbe Person handelt.

Mittlerweile ist der Sucheinsatz auch beendet. Demnach hätten sich keine weiteren Personen unter den Schneemassen befunden. Es gilt noch zu klären, wie es zu dem Lawinenabgang gekommen ist.

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